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	<title>Kathrin Senn Komplementär-Therapeutin</title>
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		<title>Wenn die Wartezeit zur eigenen Belastung wird – was Kinder und Eltern brauchen, während sie auf einen Therapieplatz warten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Senn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:58:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Kinesiologie für Kinder und Jugendliche in Elsau bei Winterthur Mehrere Monate. Manchmal noch länger. Viele Familien warten heute lange auf einen Platz in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten oder auf eine schulpsychologische Abklärung. Für Eltern, die spüren, dass ihr Kind Unterstützung braucht, kann diese Wartezeit sehr belastend sein. Der wichtige [&#8230;]]]></description>
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									<p><strong>Kinesiologie für Kinder und Jugendliche in Elsau bei Winterthur</strong></p><p>Mehrere Monate. Manchmal noch länger. Viele Familien warten heute lange auf einen Platz in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten oder auf eine schulpsychologische Abklärung.</p><p>Für Eltern, die spüren, dass ihr Kind Unterstützung braucht, kann diese Wartezeit sehr belastend sein. Der wichtige erste Schritt ist gemacht: Man hat Hilfe gesucht, Gespräche geführt, vielleicht bereits Formulare ausgefüllt und eine Anmeldung vorgenommen. Und danach heisst es plötzlich: warten.</p><p>Dabei geht das Leben weiter. Die Schule geht weiter. Konflikte, Ängste oder körperliche Beschwerden verschwinden nicht automatisch, nur weil ein Termin vereinbart ist. Vielleicht hat ein Kind weiterhin Bauchschmerzen vor der Schule, kann abends kaum einschlafen, zieht sich zurück, reagiert schnell gereizt oder entwickelt zunehmend Angst vor Prüfungen oder bestimmten Situationen.</p><p>Auch für Eltern kann dieser Schwebezustand schwierig sein. Sie haben gehandelt und möchten gleichzeitig nicht einfach mehrere Monate zuschauen.</p><p>Ich erlebe in meiner Praxis für Kinesiologie in Elsau bei Winterthur immer wieder Familien, die sich genau in dieser Situation befinden.</p><h2> </h2><h2>Eine Warteliste muss nicht Stillstand bedeuten</h2><p>Wenn ein Kind auf einen Therapieplatz oder eine psychologische Abklärung wartet, bedeutet das nicht automatisch, dass bis dahin gar nichts möglich ist.</p><p>Es kann sinnvoll sein, bereits während dieser Zeit zu schauen:</p><p>Was belastet das Kind im Moment besonders?</p><p>Was hilft ihm, wieder etwas zur Ruhe zu kommen?</p><p>Welche Strategien kann es selbst im Alltag anwenden?</p><p>Und wie können Eltern ihr Kind unterstützen, ohne noch mehr Druck aufzubauen?</p><p>Genau hier kann eine ergänzende Begleitung ansetzen.</p><h2> </h2><h2>Ein wichtiger Punkt vorweg: Kinesiologie ersetzt keine Psychotherapie</h2><p>Kinesiologie ist keine medizinische oder psychologische Diagnostik und ersetzt weder eine fachärztliche Abklärung noch eine Psychotherapie.</p><p>Wenn sich im Erstkontakt Hinweise zeigen, die medizinisch oder psychologisch abgeklärt werden sollten, spreche ich das offen an und verweise bei Bedarf an die entsprechende Fachstelle.</p><p>Auch meine Rückmeldungen nach einer Sitzung sind immer als Momentaufnahme zu verstehen und stellen keine Diagnose dar.</p><p>Kinesiologie kann aber während einer längeren Wartezeit eine <strong>ergänzende Unterstützung für Kinder und Jugendliche</strong> sein.</p><p>Nicht mit dem Ziel, eine geplante Abklärung oder Therapie zu ersetzen. Sondern um die Zeit bis dahin möglichst sinnvoll zu nutzen.</p><h2> </h2><h2>Warum lange Wartezeiten für Kinder schwierig sein können</h2><p>Kinder erleben ihre Belastungen sehr unterschiedlich.</p><p>Manche sagen klar: „Ich habe Angst.“</p><p>Andere können kaum erklären, was eigentlich los ist.</p><p>Stattdessen zeigen sich vielleicht:</p><ul><li><p>Bauchschmerzen oder Übelkeit</p></li><li><p>Einschlafprobleme oder unruhiger Schlaf</p></li><li><p>Schulangst oder Prüfungsangst</p></li><li><p>Rückzug</p></li><li><p>schnelle Überforderung</p></li><li><p>Wut oder starke emotionale Reaktionen</p></li><li><p>Unsicherheit und wenig Selbstvertrauen</p></li><li><p>Schwierigkeiten mit Veränderungen</p></li><li><p>Anspannung vor Schule oder Kindergarten</p></li></ul><p>Gerade bei Kindern zeigt sich Stress häufig nicht nur in Gedanken und Gefühlen, sondern auch körperlich oder über das Verhalten.</p><h3>Wenn der Körper mitreagiert</h3><p>Manche Kinder bekommen in belastenden Situationen immer wieder Bauchschmerzen oder Übelkeit. Dabei ist wichtig, körperliche Beschwerden ernst zu nehmen und bei Bedarf medizinisch abklären zu lassen. Gleichzeitig können Stress und Anspannung den Körper deutlich beeinflussen.</p><p>💚 <strong>Weiterlesen: <a href="https://kathrinsenn.ch/bauchschmerzen-bei-kindern-wenn-der-bauch-spricht/">Bauchschmerzen bei Kindern – wenn der Bauch spricht</a></strong></p><p>Auch der Schlaf reagiert oft sensibel auf innere Anspannung. Gedanken kreisen weiter, das Einschlafen dauert lange oder Kinder brauchen plötzlich wieder deutlich mehr Begleitung am Abend.</p><p>💚 <strong>Weiterlesen: <a href="https://kathrinsenn.ch/schlafprobleme-bei-kindern-warum-ruhe-manchmal-so-schwerfaellt/">Schlafprobleme bei Kindern – warum Ruhe manchmal so schwerfällt</a></strong></p><p>Und gerade rund um die Schule kann sich Belastung sehr unterschiedlich zeigen: durch Prüfungsangst, Bauchweh am Morgen, Rückzug, Vermeidung oder die Angst, im Unterricht etwas falsch zu machen.</p><p>💚 <strong>Weiterlesen: <a href="https://kathrinsenn.ch/pruefungsstress-und-pruefungsangst-kindern/">Prüfungsangst und Stress bei Kindern – was helfen kann</a></strong></p><p>Während Erwachsene wissen: „In vier Monaten haben wir einen Termin“, ist diese Zeitspanne für ein Kind kaum greifbar.</p><p>Das, was heute schwierig ist, ist <strong>heute</strong> schwierig.</p><p>Deshalb finde ich es wichtig, nicht nur auf den späteren Termin zu schauen, sondern auch darauf, was dem Kind bereits jetzt helfen kann.</p><h2> </h2><h2>Was Kinesiologie während der Wartezeit unterstützen kann</h2><p>In meiner Praxis geht es in dieser Phase nicht darum, die Aufgabe der Psychotherapie, Psychiatrie oder schulpsychologischen Abklärung zu übernehmen.</p><p>Ich schaue vielmehr gemeinsam mit dem Kind und den Eltern darauf, wo im aktuellen Alltag Entlastung möglich ist.</p><p>Das kann beispielsweise bedeuten:</p><ul><li><p>das Nervensystem und die Selbstregulation zu unterstützen</p></li><li><p>dem Kind einfache Werkzeuge für belastende Situationen mitzugeben</p></li><li><p>Strategien für Schule, Kindergarten oder Zuhause zu entwickeln</p></li><li><p>Selbstvertrauen und die Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten zu stärken</p></li><li><p>besser zu erkennen, wann Anspannung zunimmt und was dann helfen kann</p></li><li><p>Eltern konkrete Möglichkeiten für den Alltag mitzugeben</p></li></ul><p>Manchmal sind es erstaunlich kleine Dinge, die einen Unterschied machen.</p><p>Eine Atemübung vor einer Prüfung.</p><p>Eine kurze Bewegung, wenn die innere Unruhe steigt.</p><p>Eine Möglichkeit, den Schultag bewusst abzuschliessen.</p><p>Ein Bild oder eine Übung, die einem Kind hilft, sich wieder sicherer zu fühlen.</p><p>Solche Werkzeuge lösen nicht automatisch das zugrunde liegende Problem. Aber sie können einem Kind das Gefühl zurückgeben:</p><p><strong>Ich kann selbst etwas tun.</strong></p><p>Und genau diese Erfahrung kann in einer langen Wartezeit sehr wertvoll sein.</p><h2> </h2><h2>Nicht entweder – oder, sondern ergänzend</h2><p>Mir ist die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachrichtungen wichtig.</p><p>Kinder profitieren nicht davon, wenn Schulmedizin, Psychologie und Komplementärtherapie gegeneinander ausgespielt werden.</p><p>Sie haben unterschiedliche Aufgaben.</p><p>Eine kinderpsychiatrische oder psychologische Fachperson kann diagnostisch einordnen, psychische Erkrankungen erkennen und eine entsprechende Behandlung planen.</p><p>Die Kinesiologie arbeitet anders und versteht sich als komplementärtherapeutische Begleitung.</p><p>Für mich ist deshalb nicht die Frage:</p><p><strong>Psychotherapie oder Kinesiologie?</strong></p><p>Sondern vielmehr:</p><p><strong>Was braucht dieses Kind – und wer kann welchen Teil dazu beitragen?</strong></p><h2> </h2><h2>Ein Beispiel aus meiner Praxis</h2><p>Ein Kind kam zu mir, während die Familie bereits auf einen Termin bei einer kinder- und jugendpsychiatrischen Fachperson wartete. Die Wartezeit betrug mehrere Monate.</p><p>In dieser Zeit arbeiteten wir regelmässig an Regulation, Selbstvertrauen und an konkreten Möglichkeiten, die dem Kind im Alltag halfen.</p><p>Als der fachärztliche Termin schliesslich stattfand, hatte sich die Situation bereits deutlich verändert. Nach der dortigen Einschätzung war zu diesem Zeitpunkt keine weiterführende Behandlung notwendig. Der Familie wurde empfohlen, die bisherige Begleitung weiterzuführen.</p><p><em>Dieses Beispiel ist zum Schutz der Privatsphäre in einzelnen, für die Aussage nicht relevanten Details verändert.</em></p><p>Für mich zeigt diese Erfahrung sehr schön, wie unterschiedliche Fachrichtungen sich ergänzen können, statt in Konkurrenz zueinander zu stehen.</p><p>Genau diese Zusammenarbeit wünsche ich mir auch für die Zukunft: einen unkomplizierten Austausch zwischen Eltern, Psychologie, Psychiatrie, Pädiatrie, Schule und komplementärtherapeutischer Begleitung – dort, wo dies für ein Kind sinnvoll ist.</p><h2> </h2><h2>Was Eltern während der Wartezeit selbst tun können</h2><h3>Veränderungen beobachten</h3><p>Es kann hilfreich sein, sich zu notieren, wann Beschwerden auftreten, welche Situationen besonders schwierig sind und was dem Kind hilft.</p><p>Das muss kein ausführliches Tagebuch sein. Einige Stichworte reichen oft schon.</p><p>Diese Beobachtungen können später auch für die psychologische, schulpsychologische oder medizinische Abklärung hilfreich sein.</p><h3>Kleine Schritte ernst nehmen</h3><p>Nicht jedes Problem lässt sich sofort lösen.</p><p>Aber wenn ein Kind wieder etwas leichter einschlafen kann, einen Schultag besser bewältigt oder vor einer Prüfung eine Strategie anwenden kann, ist auch das ein wichtiger Schritt.</p><h3>Mit dem Kind über die Wartezeit sprechen</h3><p>Ein Kind sollte möglichst nicht das Gefühl bekommen:</p><p>„Mit mir stimmt etwas nicht und irgendwann kommt jemand, der mich repariert.“</p><p>Hilfreicher kann eine Botschaft sein wie:</p><p><strong>„Wir schauen gemeinsam, was dir jetzt schon helfen kann. Und später kommt noch jemand dazu, der uns zusätzlich unterstützt.“</strong></p><p>Damit bleibt das Kind nicht nur in einer passiven Warteposition.</p><h3>Veränderungen der Fachstelle mitteilen</h3><p>Wenn sich die Situation während der Wartezeit deutlich verändert – zum Positiven oder zum Negativen –, kann es sinnvoll sein, die zuständige Fachstelle darüber zu informieren.</p><h3>Bei einer deutlichen Verschlechterung nicht einfach weiterwarten</h3><p>Eine bestehende Warteliste bedeutet nicht, dass man bei einer akuten Krise bis zum vereinbarten Termin warten muss.</p><p>Bei einer starken psychischen Verschlechterung, Selbst- oder Fremdgefährdung oder einer Situation, die Eltern nicht mehr einschätzen können, braucht es zeitnah ärztliche beziehungsweise kinder- und jugendpsychiatrische Unterstützung.</p><h2> </h2><h2>Auch Eltern brauchen während dieser Zeit Unterstützung</h2><p>Wenn ein Kind über Wochen oder Monate belastet ist, betrifft das selten nur das Kind.</p><p>Eltern organisieren Termine, führen Gespräche mit Lehrpersonen, begleiten schwierige Morgen, machen sich nachts Gedanken und versuchen gleichzeitig, den Familienalltag aufrechtzuerhalten.</p><p>Oft entsteht dabei die Frage:</p><p><strong>Mache ich genug?</strong></p><p>Dabei braucht es nicht ständig eine neue Lösung.</p><p>Manchmal hilft bereits eine Aussensicht, um zu sortieren:</p><p>Was ist im Moment wirklich wichtig?</p><p>Wo darf Druck herausgenommen werden?</p><p>Was können wir beeinflussen – und was gerade nicht?</p><p>Auch solche Gespräche haben in meiner Arbeit mit Familien ihren Platz.</p><h2> </h2><h2>Kinesiologische Begleitung für Kinder und Jugendliche in Elsau bei Winterthur</h2><p>Wenn Ihr Kind auf einen Therapieplatz, eine kinderpsychiatrische Abklärung oder einen schulpsychologischen Termin wartet und Sie diese Zeit sinnvoll überbrücken möchten, dürfen Sie sich gerne bei mir melden.</p><p>Gemeinsam schauen wir, welche Unterstützung im Moment sinnvoll ist und wo die Grenzen der kinesiologischen Begleitung liegen.</p><p>Kinesiologie ersetzt keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Sie kann jedoch ergänzend dazu beitragen, einem Kind während einer belastenden Zeit konkrete Werkzeuge, mehr Selbstwahrnehmung und Möglichkeiten zur Regulation mitzugeben.</p><p>💚 <a href="https://kathrinsenn.ch/kinesiologiekinder/"><strong>Mehr über meine kinesiologische Begleitung für Kinder und Jugendliche erfahren</strong></a></p><p> </p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Häufige Fragen zur Wartezeit auf einen Therapieplatz</h2>				</div>
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					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Was kann ich tun, wenn mein Kind lange auf einen Therapieplatz warten muss? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
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									<p>Auch während der Wartezeit muss nicht alles stillstehen. Eltern können beobachten, was ihr Kind im Alltag besonders belastet, hilfreiche Strategien ausprobieren und bei Bedarf ergänzende Unterstützung suchen. Wichtig ist, eine geplante psychologische, psychiatrische oder medizinische Abklärung trotzdem weiterzuverfolgen.</p>								</div>
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					</details>
						<details id="e-n-accordion-item-4021" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="2" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-4021" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Kann Kinesiologie die Wartezeit auf eine Psychotherapie überbrücken? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
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									<p>Kinesiologie kann während der Wartezeit ergänzend begleiten. In meiner Praxis geht es dabei zum Beispiel um Selbstregulation, den Umgang mit Anspannung, stärkende Ressourcen und konkrete Werkzeuge für den Alltag. Sie ersetzt jedoch keine psychologische oder psychiatrische Diagnostik und keine Psychotherapie.</p>								</div>
				</div>
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					</details>
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				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="3" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-4022" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Sollte ich den Termin bei der Fachstelle absagen, wenn es meinem Kind inzwischen besser geht? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
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									<p>Nein, nicht vorschnell. Wenn sich die Situation verändert hat, ist es sinnvoll, dies der zuständigen Fachstelle mitzuteilen. Gemeinsam kann dann eingeschätzt werden, ob der vereinbarte Termin weiterhin notwendig ist.</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</details>
						<details id="e-n-accordion-item-4023" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="4" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-4023" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Welche Beschwerden können bei belasteten Kindern auftreten? </div></span>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Belastungen können sich bei Kindern sehr unterschiedlich zeigen. Möglich sind beispielsweise Bauchschmerzen, Schlafprobleme, Ängste, Rückzug, starke Anspannung, Wut, Unsicherheit oder Schwierigkeiten rund um Schule und Kindergarten. Körperliche Beschwerden sollten dabei immer ernst genommen und bei Bedarf medizinisch abgeklärt werden.</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</details>
						<details id="e-n-accordion-item-4024" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="5" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-4024" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Was mache ich, wenn sich die Situation während der Wartezeit deutlich verschlechtert? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Bei einer deutlichen Verschlechterung oder einer akuten psychischen Krise sollte nicht einfach bis zum vereinbarten Termin gewartet werden. Wenden Sie sich zeitnah an die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt, die zuständige Fachstelle oder einen kinder- und jugendpsychiatrischen Notfalldienst.</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</div>
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					</details>
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				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="6" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-4025" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Wie kann ich mein Kind während der Wartezeit unterstützen? </div></span>
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									<p>Hilfreich sind oft kleine, verlässliche Schritte: zuhören, Druck reduzieren, Alltag und Übergänge möglichst überschaubar gestalten und gemeinsam herausfinden, was dem Kind hilft, wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Auch Eltern dürfen sich in dieser Zeit Unterstützung holen.</p>								</div>
				</div>
				</div>
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					</details>
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				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="7" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-4026" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Bietest du Kinesiologie für Kinder aus Winterthur und Umgebung an? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ja. Ich begleite Kinder, Jugendliche und Familien in meiner Praxis in Elsau bei Winterthur. Dabei arbeite ich komplementär und sehe meine Begleitung als mögliche Ergänzung zu medizinischer, psychologischer oder schulischer Unterstützung.</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
					</details>
					</div>
					<script type="application/ld+json">{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Was kann ich tun, wenn mein Kind lange auf einen Therapieplatz warten muss?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Auch w\u00e4hrend der Wartezeit muss nicht alles stillstehen. Eltern k\u00f6nnen beobachten, was ihr Kind im Alltag besonders belastet, hilfreiche Strategien ausprobieren und bei Bedarf erg\u00e4nzende Unterst\u00fctzung suchen. Wichtig ist, eine geplante psychologische, psychiatrische oder medizinische Abkl\u00e4rung trotzdem weiterzuverfolgen."}},{"@type":"Question","name":"Kann Kinesiologie die Wartezeit auf eine Psychotherapie \u00fcberbr\u00fccken?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Kinesiologie kann w\u00e4hrend der Wartezeit erg\u00e4nzend begleiten. In meiner Praxis geht es dabei zum Beispiel um Selbstregulation, den Umgang mit Anspannung, st\u00e4rkende Ressourcen und konkrete Werkzeuge f\u00fcr den Alltag. Sie ersetzt jedoch keine psychologische oder psychiatrische Diagnostik und keine Psychotherapie."}},{"@type":"Question","name":"Sollte ich den Termin bei der Fachstelle absagen, wenn es meinem Kind inzwischen besser geht?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Nein, nicht vorschnell. Wenn sich die Situation ver\u00e4ndert hat, ist es sinnvoll, dies der zust\u00e4ndigen Fachstelle mitzuteilen. Gemeinsam kann dann eingesch\u00e4tzt werden, ob der vereinbarte Termin weiterhin notwendig ist."}},{"@type":"Question","name":"Welche Beschwerden k\u00f6nnen bei belasteten Kindern auftreten?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Belastungen k\u00f6nnen sich bei Kindern sehr unterschiedlich zeigen. M\u00f6glich sind beispielsweise Bauchschmerzen, Schlafprobleme, \u00c4ngste, R\u00fcckzug, starke Anspannung, Wut, Unsicherheit oder Schwierigkeiten rund um Schule und Kindergarten. K\u00f6rperliche Beschwerden sollten dabei immer ernst genommen und bei Bedarf medizinisch abgekl\u00e4rt werden."}},{"@type":"Question","name":"Was mache ich, wenn sich die Situation w\u00e4hrend der Wartezeit deutlich verschlechtert?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Bei einer deutlichen Verschlechterung oder einer akuten psychischen Krise sollte nicht einfach bis zum vereinbarten Termin gewartet werden. Wenden Sie sich zeitnah an die behandelnde \u00c4rztin oder den behandelnden Arzt, die zust\u00e4ndige Fachstelle oder einen kinder- und jugendpsychiatrischen Notfalldienst."}},{"@type":"Question","name":"Wie kann ich mein Kind w\u00e4hrend der Wartezeit unterst\u00fctzen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Hilfreich sind oft kleine, verl\u00e4ssliche Schritte: zuh\u00f6ren, Druck reduzieren, Alltag und \u00dcberg\u00e4nge m\u00f6glichst \u00fcberschaubar gestalten und gemeinsam herausfinden, was dem Kind hilft, wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Auch Eltern d\u00fcrfen sich in dieser Zeit Unterst\u00fctzung holen."}},{"@type":"Question","name":"Bietest du Kinesiologie f\u00fcr Kinder aus Winterthur und Umgebung an?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja. Ich begleite Kinder, Jugendliche und Familien in meiner Praxis in Elsau bei Winterthur. Dabei arbeite ich komplement\u00e4r und sehe meine Begleitung als m\u00f6gliche Erg\u00e4nzung zu medizinischer, psychologischer oder schulischer Unterst\u00fctzung."}}]}</script>
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									<h3>Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen?</h3><p>Wenn Sie in Psychologie, Psychiatrie, Pädiatrie, Schulpsychologie oder im schulischen Umfeld tätig sind, freue ich mich ebenfalls über einen fachlichen Austausch und eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Kinder und Familien.<br />Passend dazu: <a class="decorated-link" href="https://kathrinsenn.ch/kinesiologie-schulmedizin-zusammenarbeit/?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noopener" data-start="4657" data-end="4789">Schulmedizin &amp; Kinesiologie – warum ich auf Zusammenarbeit setze</a></p>								</div>
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		<title>Wann ist mein Kind bereit für ein Smartphone oder soziale Medien?</title>
		<link>https://kathrinsenn.ch/smartphone-soziale-medien-kind-bereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Senn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 08:12:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Eltern stellen sich irgendwann dieselben Fragen: Ab wann ist ein Smartphone sinnvoll? Wann sind soziale Medien eine gute Idee? Und woran erkenne ich, ob mein Kind wirklich bereit dafür ist? Eine einfache Altersgrenze gibt es darauf nicht. Jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich. Trotzdem gibt es Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie und Hirnforschung, die Eltern eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2784" class="elementor elementor-2784" data-elementor-post-type="post">
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wann ist mein Kind bereit für ein Smartphone oder soziale Medien?</h1>				</div>
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									<p><strong>Viele Eltern stellen sich irgendwann dieselben Fragen:</strong></p><ul><li><p><strong>Ab wann ist ein Smartphone sinnvoll?</strong></p></li><li><p><strong>Wann sind soziale Medien eine gute Idee?</strong></p></li><li><p><strong>Und woran erkenne ich, ob mein Kind wirklich bereit dafür ist?</strong></p></li></ul><p><strong>Eine einfache Altersgrenze gibt es darauf nicht. Jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich. Trotzdem gibt es Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie und Hirnforschung, die Eltern eine gute Orientierung geben können.</strong></p><h2>Ein Smartphone ist nicht dasselbe wie soziale Medien</h2><p>Ein Smartphone und soziale Medien werden oft in einem Atemzug genannt. Dabei sind das zwei unterschiedliche Dinge.</p><p>Ein Smartphone kann zunächst ein hilfreiches Werkzeug sein. Kinder können ihre Eltern erreichen, den Schulweg organisieren oder bestimmte Apps für die Schule nutzen.</p><p>Soziale Medien funktionieren hingegen anders. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat sind darauf ausgelegt, unsere Aufmerksamkeit möglichst lange zu halten. Neue Inhalte, Videos oder Benachrichtigungen erscheinen laufend und laden dazu ein, weiterzuschauen.</p><p>Deshalb lohnt es sich, Smartphone und soziale Medien bewusst getrennt zu betrachten.</p><h2> </h2><h2>Warum soziale Medien Kinder besonders faszinieren</h2><p>Im ersten Teil dieses Ratgebers hast du erfahren, welche Rolle das Belohnungssystem und der präfrontale Cortex spielen.</p><p>Soziale Medien greifen genau diese Mechanismen auf.</p><p>Likes, Kommentare oder neue Videos erscheinen oft unvorhersehbar. Das Gehirn weiss nie genau, wann die nächste interessante Information oder positive Rückmeldung kommt. Gerade diese Unvorhersehbarkeit trägt dazu bei, dass viele Menschen – Kinder wie Erwachsene – länger online bleiben als ursprünglich geplant.</p><p>Hinzu kommen personalisierte Algorithmen. Sie beobachten, welche Inhalte uns interessieren, und schlagen immer wieder ähnliche Beiträge vor. Dadurch fällt es oft schwer, das Handy wieder wegzulegen.</p><p>💚 <strong>Warum uns das Aufhören manchmal so schwerfällt, erkläre ich ausführlicher im ersten Teil meiner Ratgeberreihe über Smartphone und soziale Medien.</strong></p><p>➡️ <a href="https://kathrinsenn.ch/bildschirmzeit-kinder/"><strong>Zum ersten Teil der Ratgeberreihe</strong></a></p><h2> </h2><h2>Der präfrontale Cortex entwickelt sich noch viele Jahre</h2><p class="isSelectedEnd">Der präfrontale Cortex und die mit ihm verbundenen Netzwerke spielen unter anderem eine wichtige Rolle dabei,</p><ul data-spread="false"><li>Impulse zu kontrollieren,</li><li>Entscheidungen bewusst zu treffen,</li><li>vorauszuplanen,</li><li>langfristige Folgen abzuschätzen,</li><li>Versuchungen zu widerstehen.</li></ul><p class="isSelectedEnd">Diese Hirnregionen und ihre Verbindungen entwickeln und verändern sich während der Kindheit und Jugend weiter – bis ins junge Erwachsenenalter.</p><p>Deshalb benötigen Kinder und Jugendliche bei digitalen Medien häufig noch Unterstützung durch Erwachsene. Das bedeutet nicht einfach, dass sie undiszipliniert sind. Fähigkeiten wie Selbstregulation, Impulskontrolle und vorausschauendes Entscheiden entwickeln sich noch.</p><h2> </h2><h2>Woran erkenne ich, dass mein Kind bereit ist?</h2><p>Nicht das Alter allein entscheidet darüber, ob ein Kind bereit für ein Smartphone oder soziale Medien ist.</p><p>Hilfreicher sind Fragen wie:</p><ul><li><p>Kann mein Kind Abmachungen meistens einhalten?</p></li><li><p>Kann es auch einmal ein Nein akzeptieren?</p></li><li><p>Kann es Frust aushalten, ohne völlig auszurasten?</p></li><li><p>Hat es genügend Interessen ausserhalb der digitalen Welt?</p></li><li><p>Kann es mit mir über unangenehme oder belastende Erlebnisse im Internet sprechen?</p></li><li><p>Kommt es zu mir, wenn online etwas passiert, das es nicht versteht?</p></li><li><p>Nutzt es Medien überwiegend bewusst oder verliert es sich schnell darin?</p></li></ul><p>Je häufiger diese Fragen mit Ja beantwortet werden können, desto besser sind häufig die Voraussetzungen.</p><h2> </h2><h2>Meine persönliche Haltung: Smartphone ja – soziale Medien später</h2><p>Aus meiner Sicht muss ein Smartphone nicht automatisch bedeuten, dass Kinder sofort Zugang zu sozialen Medien erhalten.</p><p>Ich empfehle Eltern deshalb häufig, <strong>Smartphone und soziale Medien bewusst zeitlich zu trennen</strong>.</p><p>Ein Smartphone kann zunächst der Kommunikation und Sicherheit dienen. Mit sozialen Medien darf man sich hingegen ruhig Zeit lassen – auch wenn viele Gleichaltrige bereits entsprechende Apps nutzen.</p><p>Viele Plattformen ermöglichen eine Nutzung ab einem bestimmten Mindestalter. Eine solche Altersgrenze bedeutet für mich aber noch nicht automatisch, dass ein Kind entwicklungspsychologisch bereit für alles ist, was ihm dort begegnen kann.</p><p><strong>Persönlich empfinde ich 13 Jahre für einen weitgehend selbstständigen Zugang zu sozialen Medien als sehr früh. Wenn es möglich ist, würde ich mir einen späteren Einstieg wünschen – eher in Richtung 15 oder 16 Jahre.</strong> Das ist meine persönliche fachliche Haltung und keine wissenschaftlich festgelegte Altersgrenze.</p><p>Denn es geht nicht nur darum, ob ein Kind das Handy wieder weglegen kann. In sozialen Medien können Kinder und Jugendliche auch mit Cybermobbing, problematischen Vorbildern, unrealistischen Schönheitsidealen oder verstörenden Inhalten konfrontiert werden. Nicht alles, was auf dem Bildschirm erscheint, können sie bereits einordnen.</p><p>Bei Filmen und Computerspielen sind wir es gewohnt, über Altersfreigaben nachzudenken. Bei sozialen Medien finde ich es deshalb ebenso wichtig, nicht nur zu fragen:</p><p><strong>«Darf mein Kind diese App schon nutzen?»</strong></p><p>sondern auch:</p><p><strong>«Ist mein Kind schon bereit für das, was ihm dort begegnen könnte?»</strong></p><p>Gerade Schönheitsideale, Filter und der ständige Vergleich mit anderen können auch das eigene Körperbild beeinflussen.</p><p>💚 <strong>Wenn dich dieses Thema beschäftigt:</strong> In meinem Ratgeber <strong>«Hat mein Kind eine Essstörung? – Hilfe in Elsau &amp; Winterthur»</strong> erfährst du mehr darüber, welche Warnzeichen Eltern kennen sollten, was hinter verändertem Essverhalten stecken kann und wann weitere Unterstützung wichtig ist.</p><p>➡️ <strong><a href="https://kathrinsenn.ch/essstoerungen-jugendliche-elsau-winterthur/">Zum Ratgeber «Hat mein Kind eine Essstörung?»</a></strong></p><h2> </h2><h2>Ein Familienhandy kann ein guter Zwischenschritt sein</h2><p>Nicht jedes Kind braucht von Anfang an ein eigenes Smartphone.</p><p>Eine Möglichkeit kann ein <strong>Familienhandy</strong> sein. Das Gerät gehört nicht einem einzelnen Kind, sondern der Familie. Es wird mitgenommen, wenn es gebraucht wird – zum Beispiel für den Schulweg, einen Ausflug, ein Training oder um die Eltern erreichen zu können – und bleibt ansonsten zu Hause.</p><p>Das Kind kann damit erste Erfahrungen sammeln und beispielsweise auch über einen Messenger Kontakt zu Freunden haben, ohne dass das Smartphone automatisch zum ständigen persönlichen Begleiter wird.</p><p>Gleichzeitig können Eltern viel leichter begleiten, welche Apps überhaupt auf das Gerät kommen.</p><p>Ein Smartphone bedeutet schliesslich nicht automatisch Instagram, TikTok, Snapchat und Co.</p><p>Mit zunehmendem Alter und wachsender Reife kann daraus Schritt für Schritt mehr Eigenverantwortung entstehen.</p><h2> </h2><h2>Begleiten heisst nicht blind vertrauen – aber auch nicht heimlich kontrollieren</h2><p>Wenn ein Kind oder ein jüngerer Jugendlicher ein eigenes Smartphone bekommt, finde ich es wichtig, dass Eltern sich nicht vollständig zurückziehen.</p><p>Zur Begleitung kann beispielsweise gehören, gemeinsam anzuschauen:</p><ul><li><p>Welche Apps sind installiert?</p></li><li><p>Welche Einstellungen sind sinnvoll?</p></li><li><p>Wer darf Kontakt aufnehmen?</p></li><li><p>Welche Informationen und Bilder werden geteilt?</p></li><li><p>Was macht mein Kind, wenn ihm etwas Unangenehmes oder Verstörendes begegnet?</p></li><li><p>An wen kann es sich wenden, wenn online etwas passiert?</p></li></ul><p>Für mich ist das keine heimliche Überwachung. Im Gegenteil: Das Kind sollte wissen, dass die Eltern es begleiten und weshalb.</p><p>Genauso wenig halte ich es aber für sinnvoll, einem 12- oder 13-jährigen Kind ein Smartphone zu geben und anschliessend einfach darauf zu vertrauen, dass es mit allem, was ihm dort begegnet, alleine zurechtkommt.</p><p><strong>Freiheit und Verantwortung dürfen gemeinsam wachsen.</strong></p><p>Je älter und sicherer ein Jugendlicher im Umgang mit digitalen Medien wird, desto mehr darf sich diese Begleitung zurückziehen. Ziel ist schliesslich nicht dauerhafte Kontrolle, sondern ein zunehmend selbstständiger und verantwortungsvoller Umgang.</p><h2> </h2><h2>Was Eltern im Alltag konkret tun können</h2><p>Oft sind es gar nicht die komplizierten Regeln, die am meisten bewirken. Klare Gewohnheiten können den Familienalltag deutlich entspannen.</p><p>Zum Beispiel:</p><ul><li><p>Interesse an den Apps und Online-Erlebnissen des Kindes zeigen.</p></li><li><p>Regeln gemeinsam besprechen und nicht erst dann aufstellen, wenn es bereits Streit gibt.</p></li><li><p>Das Handy muss nicht überall dabei sein. Beim Spielen, Sport oder bei gemeinsamen Aktivitäten darf es auch einmal zu Hause bleiben.</p></li><li><p>Eine <strong>Handybox</strong> kann helfen: Beim Mittag- oder Abendessen legen alle ihr Smartphone hinein – auch Mami und Papi.</p></li><li><p>Das Smartphone bleibt während der Schlafenszeit ausserhalb des Kinder- oder Jugendzimmers. So ist die Versuchung kleiner, nachts doch noch Nachrichten, Videos oder soziale Medien anzuschauen.</p></li><li><p>Bewusst Zeiten für Bewegung, Freunde, Spielen und gemeinsame Aktivitäten schaffen.</p></li></ul><p>Gerade freies und gemeinsames Spielen ist dabei keineswegs nur etwas für kleine Kinder. Es unterstützt unter anderem soziale Fähigkeiten, Kreativität und den Umgang mit Frust – und schafft gleichzeitig ganz selbstverständlich Zeiten ohne Bildschirm.</p><p>💚 <strong>Warum Spielen für die Entwicklung von Kindern so wertvoll ist, erfährst du in meinem Ratgeber «Spielen macht Kinder stark – Warum Spielen wichtig ist».</strong></p><p>➡️ <strong><a href="https://kathrinsenn.ch/spielen-macht-kinder-stark/">Zum Ratgeber «Spielen macht Kinder stark»</a></strong></p><h2> </h2><h2>Eine Einladung auch an uns Eltern</h2><p>Wenn wir über den Medienkonsum unserer Kinder nachdenken, lohnt sich auch ein ehrlicher Blick auf unseren eigenen.</p><p>Wie oft greifen wir selbst zum Smartphone? Liegt es beim Essen neben dem Teller? Schauen wir schnell auf eine Nachricht, während unser Kind mit uns spricht? Und schaffen wir es selbst, das Handy auch einmal bewusst wegzulegen?</p><p>Kinder lernen nicht nur durch die Regeln, die wir ihnen geben. Sie beobachten sehr genau, was wir ihnen vorleben.</p><p>Deshalb finde ich die Handybox beim Essen beispielsweise besonders schön, wenn sie <strong>für alle</strong> gilt. Und vielleicht dürfen auch wir Erwachsenen einmal ausprobieren, das Smartphone abends an einem festen Platz ausserhalb des Schlafzimmers zu lassen.</p><p>Ich nutze Facebook und Instagram selbst, um Eltern mit meinen Ratgebern, Podcastfolgen und Informationen aus meiner Praxis zu erreichen. Gleichzeitig sehe ich soziale Medien durchaus kritisch.</p><p>Für mich ist das kein Entweder-oder.</p><p>Soziale Medien können informieren, verbinden und inspirieren. Entscheidend ist, <strong>wie wir sie nutzen und welchen Platz wir ihnen in unserem Alltag geben</strong>.</p><p>Vielleicht dürfen wir deshalb, bevor wir die Bildschirmzeit unserer Kinder beurteilen, auch einmal neugierig auf unsere eigene schauen.</p><p>Nicht mit schlechtem Gewissen. Sondern mit der Frage:</p><p><strong>«Welchen Umgang mit digitalen Medien möchte ich meinem Kind eigentlich vorleben?»</strong></p><h2> </h2><h2>Was sagt die Wissenschaft?</h2><p>Die Forschung zum Einfluss digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche zeigt ein differenziertes Bild. Nicht allein die Dauer der Bildschirmzeit ist entscheidend. Eine Rolle spielen unter anderem das Alter des Kindes, die Art der Inhalte, die Begleitung durch Erwachsene und der gesamte Familienalltag.</p><p>Fachstellen wie <strong>Jugend und Medien (BSV)</strong>, das <strong>Bundesamt für Gesundheit (BAG)</strong>, das <strong>WHO Regional Office for Europe</strong> sowie das <strong>Joint Research Centre der Europäischen Kommission</strong> beschäftigen sich mit diesen Fragen.</p><p>Dabei wird unter anderem darauf hingewiesen, dass sich Fähigkeiten zur Impulskontrolle, Planung und Selbstregulation noch über die Jugendzeit hinaus entwickeln. Gleichzeitig können soziale Medien durch personalisierte Inhalte, Benachrichtigungen und soziale Rückmeldungen unsere Aufmerksamkeit stark binden.</p><p>Deshalb geht es bei einem gesunden Umgang mit digitalen Medien nicht nur um Zeitlimits. Ebenso wichtig sind altersgerechte Begleitung, gemeinsame Regeln, Gespräche über Medieninhalte und die Medienkompetenz der ganzen Familie.</p><h2> </h2><h2>Fazit: Schritt für Schritt mehr Verantwortung</h2><p>Digitale Medien gehören heute zum Familienalltag. Mein Ziel ist deshalb nicht, Kindern Smartphone und soziale Medien grundsätzlich zu verbieten.</p><p>Ich finde aber, wir dürfen uns Zeit lassen.</p><p>Ein erstes Smartphone muss nicht gleichzeitig den Zugang zu allen sozialen Medien bedeuten. Ein Familienhandy kann ein Zwischenschritt sein. Regeln dürfen sich verändern. Und mit zunehmender Reife kann ein Kind Schritt für Schritt mehr Verantwortung übernehmen.</p><p>Entscheidend ist letztlich nicht nur die Frage:</p><p><strong>«Wie alt ist mein Kind?»</strong></p><p>Sondern auch:</p><p><strong>«Was kann mein Kind schon selbst tragen – und wobei braucht es noch meine Begleitung?»</strong></p><h2> </h2><h2>💚 Wenn Handy und Bildschirmzeit zum Dauerthema werden</h2><p>Vielleicht fällt deinem Kind das Abschalten besonders schwer, es reagiert schnell gereizt oder Diskussionen über Handy, Gaming und Bildschirmzeit belasten zunehmend euren Familienalltag.</p><p>Gerne begleite ich euch dabei, genauer hinzuschauen und gemeinsam Wege zu finden, die zu deinem Kind und eurer Familie passen.</p><p>➡️ <a href="https://kathrinsenn.ch/kinesiologiekinder/"><strong>Mehr über meine Begleitung in Elsau bei Winterthur erfahren</strong></a></p><h2> </h2><h2>Quellen und weiterführende Informationen</h2><p><strong>Jugend und Medien – Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV)</strong><br /><a href="https://www.jugendundmedien.ch" target="_blank" rel="noopener">https://www.jugendundmedien.ch</a></p><p><strong>Bundesamt für Gesundheit (BAG)</strong><br /><a href="https://www.bag.admin.ch" target="_blank" rel="noopener">https://www.bag.admin.ch</a></p><p><strong>WHO Regional Office for Europe</strong><br /><em>Making the WHO European Region the healthiest online environment for children</em><br /><a href="https://www.who.int/europe/publications/making-the-who-european-region-the-healthiest-online-environment-for-children-position-statement" target="_blank" rel="noopener">https://www.who.int/europe/publications/making-the-who-european-region-the-healthiest-online-environment-for-children-position-statement</a></p><p><strong>European Commission – Joint Research Centre (JRC)</strong><br /><em>Why are children and adolescents vulnerable to social media?</em><br /><a href="https://joint-research-centre.ec.europa.eu/jrc-explains/why-are-children-and-adolescents-vulnerable-social-media_en" target="_blank" rel="noopener">https://joint-research-centre.ec.europa.eu/jrc-explains/why-are-children-and-adolescents-vulnerable-social-media_en</a></p>								</div>
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		<title>Spielen macht Kinder stark – Warum Spielen für die Entwicklung so wichtig ist</title>
		<link>https://kathrinsenn.ch/spielen-macht-kinder-stark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Senn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 08:52:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Spielen viel mehr ist als Zeitvertreib „Noch eine Runde!“ Vielleicht kennst du diesen Satz. Dein Kind möchte das Spiel unbedingt fertig spielen. Es freut sich riesig, wenn es gewinnt, ärgert sich, wenn es verliert und möchte am liebsten gleich nochmals beginnen. Für viele Erwachsene ist das einfach ein gemütlicher Spielenachmittag. Tatsächlich passiert dabei viel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2786" class="elementor elementor-2786" data-elementor-post-type="post">
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Spielen macht Kinder stark – Warum Spielen für die Entwicklung so wichtig ist</h1>				</div>
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									<h2>Warum Spielen viel mehr ist als Zeitvertreib</h2>
<p><strong>„Noch eine Runde!“</strong></p>
<p>Vielleicht kennst du diesen Satz.</p>
<p>Dein Kind möchte das Spiel unbedingt fertig spielen. Es freut sich riesig, wenn es gewinnt, ärgert sich, wenn es verliert und möchte am liebsten gleich nochmals beginnen.</p>
<p>Für viele Erwachsene ist das einfach ein gemütlicher Spielenachmittag.</p>
<p>Tatsächlich passiert dabei viel mehr.</p>
<p>Beim Spielen entwickeln Kinder wichtige Fähigkeiten für ihre Entwicklung. Sie lernen zu warten, Regeln einzuhalten, mit Frust umzugehen, Lösungen zu finden und sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Ganz nebenbei entwickelt sich dabei auch ihr Gehirn weiter – und sie üben Fähigkeiten, die sie später in der Schule, im Familienalltag und sogar im Umgang mit digitalen Medien jeden Tag brauchen.</p>
<p>Spielen ist deshalb weit mehr als Unterhaltung. Es gehört zu den wichtigsten Möglichkeiten, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten.</p>
<p><strong data-start="693" data-end="762">💚 Am Ende dieses Ratgebers wartet ein kleines Geschenk auf dich:</strong> Du kannst mein kostenloses Spiel-Handout mit über 30 ausgewählten Spielideen anfordern – inklusive einer Übersicht, welche Fähigkeiten die einzelnen Spiele fördern.</p>
<h2>Warum Spielen für die Entwicklung deines Kindes so wichtig ist</h2>
<p>Kinder lernen nicht nur am Tisch oder mit Arbeitsblättern. Sie lernen vor allem durch eigenes Erleben.</p>
<p>Beim Spielen dürfen sie ausprobieren, Fehler machen, lachen, verlieren und wieder neu beginnen. Niemand erwartet Perfektion. Genau deshalb trauen sich Kinder oft mehr zu.</p>
<p>Dabei entwickeln sie ganz selbstverständlich wichtige Fähigkeiten. Sie lernen,</p>
<ul>
<li>geduldig zu warten,</li>
<li>Regeln einzuhalten,</li>
<li>sich zu konzentrieren,</li>
<li>Lösungen zu finden,</li>
<li>flexibel umzudenken,</li>
<li>mit Enttäuschungen umzugehen,</li>
<li>Rücksicht auf andere zu nehmen.</li>
</ul>
<p>Für Kinder fühlt sich das nicht nach Lernen an. Sie spielen einfach – und genau das macht Spielen so wertvoll.</p>
<p> </p>
<h2>Was passiert dabei eigentlich im Gehirn?</h2>
<p>Viele dieser Fähigkeiten werden unter dem Begriff <strong>exekutive Funktionen</strong> zusammengefasst.</p>
<p>Sie helfen Kindern dabei,</p>
<ul>
<li>ihr Verhalten zu steuern,</li>
<li>aufmerksam zu bleiben,</li>
<li>Impulse zu kontrollieren,</li>
<li>Gefühle zu regulieren,</li>
<li>vorauszuplanen,</li>
<li>Probleme zu lösen.</li>
</ul>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="152" data-end="357">Bei diesen Fähigkeiten spielt unter anderem der <strong data-start="200" data-end="222">präfrontale Kortex</strong> – ein Bereich im vorderen Teil des Gehirns – eine wichtige Rolle. Er arbeitet dabei mit verschiedenen anderen Hirnregionen zusammen.</p>
<p data-start="362" data-end="628">Diese Netzwerke entwickeln sich während der Kindheit und Jugend weiter. Vereinfacht kann man sich das so vorstellen: Manche Fähigkeiten wie Impulskontrolle, Planung oder Selbstregulation stehen Kindern noch nicht gleich zuverlässig zur Verfügung wie Erwachsenen.</p>
<p data-start="362" data-end="628">Deshalb fällt es Kindern manchmal noch schwer,</p>
<ul data-start="867" data-end="1034">
<li data-section-id="1k4izph" data-start="867" data-end="888">geduldig zu warten,</li>
<li data-section-id="c3sg26" data-start="889" data-end="930">nach einer Niederlage ruhig zu bleiben,</li>
<li data-section-id="ve2q2n" data-start="931" data-end="961">sich selbst zu organisieren,</li>
<li data-section-id="1agd9gh" data-start="962" data-end="987">Hausaufgaben zu planen,</li>
<li data-section-id="1hmg6q1" data-start="988" data-end="1034">oder den Fernseher freiwillig auszuschalten.</li>
</ul>
<p data-start="1036" data-end="1093">Das bedeutet nicht automatisch, dass Kinder nicht wollen.</p>
<p data-start="1095" data-end="1195">Oft sind Fähigkeiten wie Impulskontrolle, Planung und Selbstregulation schlicht noch in Entwicklung.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<h2>Spielen unterstützt die Entwicklung des Gehirns</h2>
<p> Genau diese exekutiven Funktionen helfen Kindern später beim Lernen, bei Hausaufgaben und im Alltag.</p>
<p>Die gute Nachricht ist: Genau diese Fähigkeiten können Kinder jeden Tag üben.</p>
<p>Nicht durch zusätzlichen Leistungsdruck.</p>
<p>Sondern beim gemeinsamen Spielen.</p>
<p>Je nach Spiel werden unterschiedliche Fähigkeiten gefordert. Mal braucht es Geduld, mal Konzentration, mal Strategie, mal Flexibilität oder Frustrationstoleranz.</p>
<p>Kinder erleben dabei ganz selbstverständlich:</p>
<ul>
<li>dass Regeln wichtig sind,</li>
<li>dass Fehler dazugehören,</li>
<li>dass man verlieren und trotzdem weiterspielen kann,</li>
<li>dass manchmal eine neue Idee zum Ziel führt,</li>
<li>und dass gemeinsames Lachen oft wichtiger ist als das Gewinnen.</li>
</ul>
<p>Spielen ersetzt die natürliche Reifung des Gehirns nicht. Es bietet aber immer wieder wertvolle Gelegenheiten, genau diese Fähigkeiten weiterzuentwickeln.</p>
<p>Gemeinsames Spielen stärkt nicht nur die Entwicklung des Gehirns. Es hilft Kindern auch dabei, ihr Nervensystem zu regulieren und Sicherheit in der Beziehung zu ihren Bezugspersonen zu erleben.</p>								</div>
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									<h2>Spielen stärkt nicht nur das Gehirn</h2><p>Wenn Familien gemeinsam spielen, passiert noch etwas anderes.</p><p>Kinder erleben Beziehung.</p><p>Sie lachen gemeinsam.</p><p>Sie fühlen sich gesehen.</p><p>Sie dürfen Fehler machen, ohne bewertet zu werden.</p><p>Gerade solche Momente helfen auch dem Nervensystem, Sicherheit zu erleben.</p><p>Ein Kind, das sich sicher fühlt, kann leichter lernen, Neues ausprobieren und mit Herausforderungen umgehen.</p><p>Deshalb geht es beim Spielen nicht nur darum, Fähigkeiten zu trainieren. Es geht auch darum, gemeinsame Zeit zu verbringen und Verbindung zu schaffen.</p>								</div>
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									<h2> Warum Verlieren so wichtig ist</h2><p>Viele Eltern möchten ihr Kind vor Enttäuschungen schützen.</p><p>Das ist verständlich.</p><p>Doch auch das Verlieren gehört zum Leben.</p><p>Beim Spielen können Kinder lernen, dass Enttäuschung zwar unangenehm ist, aber wieder vorbeigeht.</p><p>Mit einer verständnisvollen Begleitung entwickeln sie nach und nach die Fähigkeit,</p><ul><li>Frust auszuhalten,</li><li>ihre Gefühle zu regulieren,</li><li>weiterzumachen,</li><li>und an sich selbst zu glauben.</li></ul><p>Auch das ist eine wichtige Grundlage für Selbstvertrauen und Resilienz.</p><p> </p><h2>Spielen bereitet Kinder auf die Schule vor</h2><p>Beim Gedanken an die Schule denken viele zuerst an Buchstaben oder Zahlen.</p><p>Mindestens genauso wichtig sind jedoch andere Fähigkeiten.</p><p>Ein Kind braucht unter anderem die Fähigkeit,</p><ul><li>aufmerksam zuzuhören,</li><li>Anweisungen zu folgen,</li><li>Probleme zu lösen,</li><li>Fehler auszuhalten,</li><li>sich selbst zu organisieren,</li><li>mit anderen zusammenzuarbeiten.</li></ul><p>Genau diese Grundlagen werden beim Spielen immer wieder gefordert – und zwar auf eine natürliche und freudvolle Weise.</p><p>Spiele fördern viele Fähigkeiten, die Kinder für den Kindergarten und die Schule brauchen.</p><p>Deshalb sind Gesellschaftsspiele, Bewegungsspiele und Rollenspiele eine wunderbare Vorbereitung auf den Kindergarten und die Schule.</p><p> </p><h2>Spielen hilft auch beim Umgang mit Bildschirmmedien</h2><p>Vielleicht kennst du die Situation.</p><p>Der Fernseher soll ausgeschaltet werden.</p><p>Das Tablet muss weggelegt werden.</p><p>Oder das Computerspiel ist zu Ende.</p><p>Für viele Kinder ist genau das unglaublich schwierig.</p><p>Auch hier spielen die exekutiven Funktionen eine wichtige Rolle.</p><p>Ein Kind muss einen Impuls unterbrechen, eine Enttäuschung aushalten und bewusst eine Entscheidung treffen.</p><p>Genau diese Fähigkeiten werden beim gemeinsamen Spielen immer wieder gefordert.</p><p>Deshalb gehören für mich Bildschirmzeiten und gemeinsames Spielen zusammen.</p><p>👉 Mehr darüber erfährst du in meinem Ratgeber <strong>„Warum fällt es Kindern so schwer, Fernseher oder Computerspiele auszuschalten?“</strong></p>								</div>
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															<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://kathrinsenn.ch/wp-content/uploads/2026/07/kinesiologie-kinder-gehirn-spiele-elsau-1024x768.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2807" alt="Kathrin Senn zeigt ein Gehirnmodell und kindgerechte Lernspiele zur Förderung von Konzentration, exekutiven Funktionen und der Entwicklung des Nervensystems." srcset="https://kathrinsenn.ch/wp-content/uploads/2026/07/kinesiologie-kinder-gehirn-spiele-elsau-1024x768.jpg 1024w, https://kathrinsenn.ch/wp-content/uploads/2026/07/kinesiologie-kinder-gehirn-spiele-elsau-300x225.jpg 300w, https://kathrinsenn.ch/wp-content/uploads/2026/07/kinesiologie-kinder-gehirn-spiele-elsau-768x576.jpg 768w, https://kathrinsenn.ch/wp-content/uploads/2026/07/kinesiologie-kinder-gehirn-spiele-elsau-1536x1152.jpg 1536w, https://kathrinsenn.ch/wp-content/uploads/2026/07/kinesiologie-kinder-gehirn-spiele-elsau-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />															</div>
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									<h2>Warum ich in meiner Praxis so oft Spiele empfehle</h2><p>Viele Eltern sind überrascht, wenn sie nach einer Sitzung bei mir nicht nur Übungen, sondern auch Spielideen mit nach Hause bekommen.</p><p>Der Grund ist einfach.</p><p>Kinder lernen anders als Erwachsene.</p><p>Sie lernen am nachhaltigsten, wenn Lernen Freude macht.</p><p>Deshalb gehören Spiele seit vielen Jahren ganz selbstverständlich zu meiner Begleitung von Kindern.</p><p>Je nach Thema empfehle ich unterschiedliche Spiele – beispielsweise zur Förderung der Konzentration, der Impulskontrolle, der Frustrationstoleranz oder der Zusammenarbeit.</p><p>Immer wieder erzählen mir Eltern einige Wochen später, dass nicht nur ihr Kind Freude daran hat, sondern die ganze Familie wieder häufiger gemeinsam spielt.</p><p>Und genau das freut mich besonders.</p>								</div>
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									<h2>Spielen darf wieder einen grösseren Platz bekommen</h2><p>Unser Familienalltag ist oft voll.</p><p>Schule.</p><p>Hausaufgaben.</p><p>Hobbys.</p><p>Termine.</p><p>Und nicht selten bleibt das gemeinsame Spielen auf der Strecke.</p><p>Dabei braucht es oft gar keine aufwendigen Förderprogramme.</p><p>Manchmal reicht schon eine halbe Stunde gemeinsam am Küchentisch.</p><p>Ein Gesellschaftsspiel kann weit mehr sein als Unterhaltung.</p><p>Es kann Geduld fördern.</p><p>Selbstvertrauen wachsen lassen.</p><p>Das Miteinander stärken.</p><p>Und ganz nebenbei wichtige Fähigkeiten entwickeln, die Kinder ein Leben lang begleiten.</p><p data-start="1607" data-end="1658"> </p><h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="1ifplzi" data-start="181" data-end="208">Mein Gedanke zum Schluss</h2><p data-start="210" data-end="257">Kinder müssen nicht jeden Tag gefördert werden.</p><p data-start="259" data-end="298">Sie müssen nicht ständig etwas leisten.</p><p data-start="300" data-end="355">Sie brauchen Erwachsene, die Zeit mit ihnen verbringen.</p><p data-start="357" data-end="378">Die gemeinsam lachen.</p><p data-start="380" data-end="406">Die Niederlagen begleiten.</p><p data-start="408" data-end="427">Die Erfolge feiern.</p><p data-start="429" data-end="538">Und die verstehen, dass in einem einfachen Spiel oft viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermutet.</p><p data-start="540" data-end="809"><strong data-start="540" data-end="809">Vielleicht ist genau das auch eine schöne Erinnerung für uns Erwachsene: Kinder entwickeln sich nicht nur durch Förderprogramme oder Arbeitsblätter. Oft wachsen sie am meisten, wenn wir ihnen Zeit schenken, gemeinsam spielen und sie auf ihrem eigenen Weg begleiten.</strong></p><p data-start="811" data-end="869">Vielleicht ist Spielen deshalb gar keine Pause vom Lernen.</p><p data-start="871" data-end="942">Vielleicht ist Spielen eine der schönsten Formen des Lernens überhaupt.</p><p> </p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Häufige Fragen zum Thema Spielen</h2>				</div>
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				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="1" tabindex="0" aria-expanded="true" aria-controls="e-n-accordion-item-2140" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Welche Fähigkeiten werden beim Spielen gefördert? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
			<span class='e-opened' ><svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-chevron-up" viewBox="0 0 448 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M240.971 130.524l194.343 194.343c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941l-22.667 22.667c-9.357 9.357-24.522 9.375-33.901.04L224 227.495 69.255 381.516c-9.379 9.335-24.544 9.317-33.901-.04l-22.667-22.667c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941L207.03 130.525c9.372-9.373 24.568-9.373 33.941-.001z"></path></svg></span>
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									<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="329" data-end="555">Beim Spielen entwickeln Kinder viele Fähigkeiten, die sie im Alltag, im Kindergarten, in der Schule und später im Berufsleben brauchen. Welche besonders gefördert werden, hängt vom Alter des Kindes und vom jeweiligen Spiel ab.</p><p data-start="557" data-end="584">Zu den wichtigsten gehören:</p><ul data-start="586" data-end="1241"><li data-section-id="1ok9r82" data-start="586" data-end="669"><strong data-start="588" data-end="605">Konzentration</strong> – sich über einen längeren Zeitraum auf eine Aufgabe einlassen.</li><li data-section-id="5668l1" data-start="670" data-end="757"><strong data-start="672" data-end="690">Aufmerksamkeit</strong> – genau hinschauen, zuhören und wichtige Informationen wahrnehmen.</li><li data-section-id="165w65" data-start="758" data-end="841"><strong data-start="760" data-end="779">Impulskontrolle</strong> – warten, bis man an der Reihe ist, und nicht sofort handeln.</li><li data-section-id="1p7laub" data-start="842" data-end="921"><strong data-start="844" data-end="868">Frustrationstoleranz</strong> – mit Niederlagen umgehen und trotzdem weitermachen.</li><li data-section-id="dqxlcu" data-start="922" data-end="998"><strong data-start="924" data-end="944">Selbstregulation</strong> – Gefühle wahrnehmen und angemessen darauf reagieren.</li><li data-section-id="hqe4b2" data-start="999" data-end="1071"><strong data-start="1001" data-end="1017">Problemlösen</strong> – Strategien entwickeln und kreative Lösungen finden.</li><li data-section-id="1d5g2tj" data-start="1072" data-end="1149"><strong data-start="1074" data-end="1094">Flexibles Denken</strong> – umdenken, wenn etwas nicht wie geplant funktioniert.</li><li data-section-id="16f3s4r" data-start="1150" data-end="1241"><strong data-start="1152" data-end="1171">Sozialkompetenz</strong> – zusammenarbeiten, Regeln einhalten und Rücksicht auf andere nehmen.</li></ul><p data-start="1243" data-end="1369">Das Besondere daran: Kinder erleben all das nicht als Übung. Sie spielen einfach – und genau deshalb lernen sie so viel dabei.</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</details>
						<details id="e-n-accordion-item-2141" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="2" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-2141" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Warum sind Gesellschaftsspiele für Kinder wichtig? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
			<span class='e-opened' ><svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-chevron-up" viewBox="0 0 448 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M240.971 130.524l194.343 194.343c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941l-22.667 22.667c-9.357 9.357-24.522 9.375-33.901.04L224 227.495 69.255 381.516c-9.379 9.335-24.544 9.317-33.901-.04l-22.667-22.667c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941L207.03 130.525c9.372-9.373 24.568-9.373 33.941-.001z"></path></svg></span>
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									<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="1431" data-end="1638">Gesellschaftsspiele verbinden Lernen mit gemeinsamen Erlebnissen. Kinder üben dabei ganz selbstverständlich, sich an Regeln zu halten, abzuwarten, mit anderen zusammenzuarbeiten und auch einmal zu verlieren.</p><p data-start="1640" data-end="1850">Gleichzeitig verbringen Familien bewusst Zeit miteinander. Gemeinsames Lachen, Gespräche und kleine Erfolgserlebnisse stärken nicht nur wichtige Fähigkeiten, sondern auch die Beziehung zwischen Eltern und Kind.</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</details>
						<details id="e-n-accordion-item-2142" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="3" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-2142" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Können Spiele die Konzentration fördern? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
			<span class='e-opened' ><svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-chevron-up" viewBox="0 0 448 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M240.971 130.524l194.343 194.343c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941l-22.667 22.667c-9.357 9.357-24.522 9.375-33.901.04L224 227.495 69.255 381.516c-9.379 9.335-24.544 9.317-33.901-.04l-22.667-22.667c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941L207.03 130.525c9.372-9.373 24.568-9.373 33.941-.001z"></path></svg></span>
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									<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="1902" data-end="2069">Ja. Viele Spiele fordern Kinder dazu auf, aufmerksam zu beobachten, Informationen im Kopf zu behalten oder sich über mehrere Minuten auf eine Aufgabe zu konzentrieren.</p><p data-start="2071" data-end="2237">Je nach Spiel werden unterschiedliche Bereiche gefördert. Manche trainieren vor allem das Arbeitsgedächtnis, andere das genaue Beobachten oder das planvolle Vorgehen.</p><p data-start="2239" data-end="2429">Wichtig ist jedoch: Spielen ersetzt keine Therapie oder gezielte Förderung. Es bietet Kindern aber viele wertvolle Gelegenheiten, ihre Konzentration im Alltag spielerisch weiterzuentwickeln.</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</details>
						<details id="e-n-accordion-item-2143" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="4" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-2143" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Warum fällt es manchen Kindern so schwer zu verlieren? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
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									<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="2495" data-end="2651">Verlieren löst oft starke Gefühle aus – Enttäuschung, Wut oder Traurigkeit. Gerade jüngere Kinder lernen erst nach und nach, mit diesen Emotionen umzugehen.</p><p data-start="2653" data-end="2867">Das hängt auch damit zusammen, dass sich ihr Gehirn noch entwickelt. Bereiche, die für die Impulskontrolle und die Regulation von Gefühlen wichtig sind, reifen erst im Laufe der Kindheit und Jugend vollständig aus.</p><p data-start="2869" data-end="3019">Mit einer verständnisvollen Begleitung und vielen positiven Spielerfahrungen können Kinder Schritt für Schritt lernen, Niederlagen besser auszuhalten.</p>								</div>
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				</div>
					</details>
						<details id="e-n-accordion-item-2144" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="5" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-2144" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Fördern Spiele die exekutiven Funktionen? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
			<span class='e-opened' ><svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-chevron-up" viewBox="0 0 448 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M240.971 130.524l194.343 194.343c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941l-22.667 22.667c-9.357 9.357-24.522 9.375-33.901.04L224 227.495 69.255 381.516c-9.379 9.335-24.544 9.317-33.901-.04l-22.667-22.667c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941L207.03 130.525c9.372-9.373 24.568-9.373 33.941-.001z"></path></svg></span>
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									<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="3072" data-end="3179">Ja, viele Spiele bieten eine gute Gelegenheit, die sogenannten <strong data-start="3135" data-end="3160">exekutiven Funktionen</strong> im Alltag zu üben.</p><p data-start="3181" data-end="3223">Dazu gehören beispielsweise die Fähigkeit,</p><ul data-start="3225" data-end="3378"><li data-section-id="1d4nxpi" data-start="3225" data-end="3252">Impulse zu kontrollieren,</li><li data-section-id="1uwce0s" data-start="3253" data-end="3277">aufmerksam zu bleiben,</li><li data-section-id="vhy00v" data-start="3278" data-end="3295">vorauszuplanen,</li><li data-section-id="1gnrlfr" data-start="3296" data-end="3316">Probleme zu lösen,</li><li data-section-id="9x4szt" data-start="3317" data-end="3339">flexibel umzudenken,</li><li data-section-id="3nxw7k" data-start="3340" data-end="3378">und das eigene Verhalten zu steuern.</li></ul><p data-start="3380" data-end="3561">Spielen ersetzt die natürliche Entwicklung des Gehirns nicht. Es schafft aber immer wieder Situationen, in denen Kinder genau diese Fähigkeiten anwenden und weiterentwickeln können.</p>								</div>
				</div>
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					</details>
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				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="6" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-2145" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Was ist wichtiger: freies Spielen oder Gesellschaftsspiele? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
			<span class='e-opened' ><svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-chevron-up" viewBox="0 0 448 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M240.971 130.524l194.343 194.343c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941l-22.667 22.667c-9.357 9.357-24.522 9.375-33.901.04L224 227.495 69.255 381.516c-9.379 9.335-24.544 9.317-33.901-.04l-22.667-22.667c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941L207.03 130.525c9.372-9.373 24.568-9.373 33.941-.001z"></path></svg></span>
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									<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="3632" data-end="3652">Beides ist wertvoll.</p><p data-start="3654" data-end="3801">Beim <strong data-start="3659" data-end="3677">freien Spielen</strong> können Kinder ihre Fantasie entfalten, eigene Ideen entwickeln und selbst entscheiden, womit sie sich beschäftigen möchten.</p><p data-start="3803" data-end="4006"><strong data-start="3803" data-end="3826">Gesellschaftsspiele</strong> bringen zusätzliche Erfahrungen mit sich. Kinder lernen Regeln einzuhalten, auf andere Rücksicht zu nehmen, gemeinsam Lösungen zu finden und mit Gewinnen oder Verlieren umzugehen.</p><p data-start="4008" data-end="4074">Am meisten profitieren Kinder von einer guten Mischung aus beidem.</p>								</div>
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				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="7" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-2146" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Wie oft sollte man mit seinem Kind spielen? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
			<span class='e-opened' ><svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-chevron-up" viewBox="0 0 448 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M240.971 130.524l194.343 194.343c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941l-22.667 22.667c-9.357 9.357-24.522 9.375-33.901.04L224 227.495 69.255 381.516c-9.379 9.335-24.544 9.317-33.901-.04l-22.667-22.667c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941L207.03 130.525c9.372-9.373 24.568-9.373 33.941-.001z"></path></svg></span>
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									<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="4129" data-end="4204">Es gibt keine feste Empfehlung, wie oft Familien gemeinsam spielen sollten.</p><p data-start="4206" data-end="4338">Viel wichtiger als die Dauer ist die gemeinsame Zeit. Schon 20 bis 30 Minuten ohne Ablenkung können für ein Kind sehr wertvoll sein.</p><p data-start="4340" data-end="4514">Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Spiele zu spielen oder etwas zu leisten. Entscheidend ist die gemeinsame Freude, das Miteinander und die ungeteilte Aufmerksamkeit.</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
					</details>
						<details id="e-n-accordion-item-2147" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="8" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-2147" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Welche Spiele eignen sich besonders gut? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
			<span class='e-opened' ><svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-chevron-up" viewBox="0 0 448 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M240.971 130.524l194.343 194.343c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941l-22.667 22.667c-9.357 9.357-24.522 9.375-33.901.04L224 227.495 69.255 381.516c-9.379 9.335-24.544 9.317-33.901-.04l-22.667-22.667c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941L207.03 130.525c9.372-9.373 24.568-9.373 33.941-.001z"></path></svg></span>
			<span class='e-closed'><svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-chevron-down" viewBox="0 0 448 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></span>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="4566" data-end="4632">Das hängt vom Alter, den Interessen und den Stärken des Kindes ab.</p><p data-start="4634" data-end="4763">Manche Spiele fördern besonders die Konzentration, andere die Impulskontrolle, das logische Denken oder die Frustrationstoleranz.</p><p data-start="4765" data-end="4968">💚 <strong data-start="4768" data-end="4902">In meinem kostenlosen Handout findest du über 30 ausgewählte Spiele mit einer Übersicht, welche Fähigkeiten sie besonders fördern.</strong> So kannst du leichter ein Spiel finden, das zu deinem Kind passt.</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
					</details>
					</div>
					<script type="application/ld+json">{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Welche F\u00e4higkeiten werden beim Spielen gef\u00f6rdert?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Beim Spielen entwickeln Kinder viele F\u00e4higkeiten, die sie im Alltag, im Kindergarten, in der Schule und sp\u00e4ter im Berufsleben brauchen. Welche besonders gef\u00f6rdert werden, h\u00e4ngt vom Alter des Kindes und vom jeweiligen Spiel ab.Zu den wichtigsten geh\u00f6ren:Konzentration \u2013 sich \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum auf eine Aufgabe einlassen.Aufmerksamkeit \u2013 genau hinschauen, zuh\u00f6ren und wichtige Informationen wahrnehmen.Impulskontrolle \u2013 warten, bis man an der Reihe ist, und nicht sofort handeln.Frustrationstoleranz \u2013 mit Niederlagen umgehen und trotzdem weitermachen.Selbstregulation \u2013 Gef\u00fchle wahrnehmen und angemessen darauf reagieren.Probleml\u00f6sen \u2013 Strategien entwickeln und kreative L\u00f6sungen finden.Flexibles Denken \u2013 umdenken, wenn etwas nicht wie geplant funktioniert.Sozialkompetenz \u2013 zusammenarbeiten, Regeln einhalten und R\u00fccksicht auf andere nehmen.Das Besondere daran: Kinder erleben all das nicht als \u00dcbung. Sie spielen einfach \u2013 und genau deshalb lernen sie so viel dabei."}},{"@type":"Question","name":"Warum sind Gesellschaftsspiele f\u00fcr Kinder wichtig?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Gesellschaftsspiele verbinden Lernen mit gemeinsamen Erlebnissen. Kinder \u00fcben dabei ganz selbstverst\u00e4ndlich, sich an Regeln zu halten, abzuwarten, mit anderen zusammenzuarbeiten und auch einmal zu verlieren.Gleichzeitig verbringen Familien bewusst Zeit miteinander. Gemeinsames Lachen, Gespr\u00e4che und kleine Erfolgserlebnisse st\u00e4rken nicht nur wichtige F\u00e4higkeiten, sondern auch die Beziehung zwischen Eltern und Kind."}},{"@type":"Question","name":"K\u00f6nnen Spiele die Konzentration f\u00f6rdern?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja. Viele Spiele fordern Kinder dazu auf, aufmerksam zu beobachten, Informationen im Kopf zu behalten oder sich \u00fcber mehrere Minuten auf eine Aufgabe zu konzentrieren.Je nach Spiel werden unterschiedliche Bereiche gef\u00f6rdert. Manche trainieren vor allem das Arbeitsged\u00e4chtnis, andere das genaue Beobachten oder das planvolle Vorgehen.Wichtig ist jedoch: Spielen ersetzt keine Therapie oder gezielte F\u00f6rderung. Es bietet Kindern aber viele wertvolle Gelegenheiten, ihre Konzentration im Alltag spielerisch weiterzuentwickeln."}},{"@type":"Question","name":"Warum f\u00e4llt es manchen Kindern so schwer zu verlieren?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Verlieren l\u00f6st oft starke Gef\u00fchle aus \u2013 Entt\u00e4uschung, Wut oder Traurigkeit. Gerade j\u00fcngere Kinder lernen erst nach und nach, mit diesen Emotionen umzugehen.Das h\u00e4ngt auch damit zusammen, dass sich ihr Gehirn noch entwickelt. Bereiche, die f\u00fcr die Impulskontrolle und die Regulation von Gef\u00fchlen wichtig sind, reifen erst im Laufe der Kindheit und Jugend vollst\u00e4ndig aus.Mit einer verst\u00e4ndnisvollen Begleitung und vielen positiven Spielerfahrungen k\u00f6nnen Kinder Schritt f\u00fcr Schritt lernen, Niederlagen besser auszuhalten."}},{"@type":"Question","name":"F\u00f6rdern Spiele die exekutiven Funktionen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja, viele Spiele bieten eine gute Gelegenheit, die sogenannten exekutiven Funktionen im Alltag zu \u00fcben.Dazu geh\u00f6ren beispielsweise die F\u00e4higkeit,Impulse zu kontrollieren,aufmerksam zu bleiben,vorauszuplanen,Probleme zu l\u00f6sen,flexibel umzudenken,und das eigene Verhalten zu steuern.Spielen ersetzt die nat\u00fcrliche Entwicklung des Gehirns nicht. Es schafft aber immer wieder Situationen, in denen Kinder genau diese F\u00e4higkeiten anwenden und weiterentwickeln k\u00f6nnen."}},{"@type":"Question","name":"Was ist wichtiger: freies Spielen oder Gesellschaftsspiele?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Beides ist wertvoll.Beim freien Spielen k\u00f6nnen Kinder ihre Fantasie entfalten, eigene Ideen entwickeln und selbst entscheiden, womit sie sich besch\u00e4ftigen m\u00f6chten.Gesellschaftsspiele bringen zus\u00e4tzliche Erfahrungen mit sich. Kinder lernen Regeln einzuhalten, auf andere R\u00fccksicht zu nehmen, gemeinsam L\u00f6sungen zu finden und mit Gewinnen oder Verlieren umzugehen.Am meisten profitieren Kinder von einer guten Mischung aus beidem."}},{"@type":"Question","name":"Wie oft sollte man mit seinem Kind spielen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Es gibt keine feste Empfehlung, wie oft Familien gemeinsam spielen sollten.Viel wichtiger als die Dauer ist die gemeinsame Zeit. Schon 20 bis 30 Minuten ohne Ablenkung k\u00f6nnen f\u00fcr ein Kind sehr wertvoll sein.Dabei geht es nicht darum, m\u00f6glichst viele Spiele zu spielen oder etwas zu leisten. Entscheidend ist die gemeinsame Freude, das Miteinander und die ungeteilte Aufmerksamkeit."}},{"@type":"Question","name":"Welche Spiele eignen sich besonders gut?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Das h\u00e4ngt vom Alter, den Interessen und den St\u00e4rken des Kindes ab.Manche Spiele f\u00f6rdern besonders die Konzentration, andere die Impulskontrolle, das logische Denken oder die Frustrationstoleranz.\ud83d\udc9a In meinem kostenlosen Handout findest du \u00fcber 30 ausgew\u00e4hlte Spiele mit einer \u00dcbersicht, welche F\u00e4higkeiten sie besonders f\u00f6rdern. So kannst du leichter ein Spiel finden, das zu deinem Kind passt."}}]}</script>
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									<h5>Interessiert dich auch, warum es Kindern oft schwerfällt, Fernseher oder Computerspiele auszuschalten? <a href="https://kathrinsenn.ch/bildschirmzeit-kinder/"><strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;">Dann lies auch meinen Ratgeber zum Thema Bildschirmmedien und Gehirnentwicklung.</span></span></strong></a></h5>								</div>
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									<h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="1k8f5qx" data-start="1175" data-end="1217">🎁 Kostenloses Spiel-Handout für Eltern</h2>
<p data-start="1219" data-end="1346">Weil ich in meiner Praxis immer wieder nach passenden Spielen gefragt werde, habe ich ein kostenloses Handout zusammengestellt.</p>
<p data-start="1348" data-end="1365">Darin findest du:</p>
<ul data-start="1367" data-end="1574">
<li data-section-id="1u8xq56" data-start="1367" data-end="1411">über 30 ausgewählte Spielideen für Kinder,</li>
<li data-section-id="1ih83my" data-start="1412" data-end="1478">eine Übersicht, welche Fähigkeiten die einzelnen Spiele fördern,</li>
<li data-section-id="11y6q5i" data-start="1479" data-end="1531">eine einfache Erklärung der exekutiven Funktionen,</li>
<li data-section-id="15clm9l" data-start="1532" data-end="1574">praktische Tipps für den Familienalltag.</li>
</ul>
<p data-start="1576" data-end="1626"><strong data-start="1576" data-end="1626">💚 Möchtest du das Handout kostenlos erhalten?</strong></p>
<p data-start="1628" data-end="1771">Dann nutze einfach mein <strong data-start="1652" data-end="1671">Kontaktformular</strong> und schreibe mir kurz, dass du das <strong data-start="1707" data-end="1724">Spiel-Handout</strong> möchtest. Ich sende es dir gerne kostenlos zu.</p>
<h5 data-start="1773" data-end="1799"><span style="color: #7ceb14;">👉</span> <a href="https://kathrinsenn.ch/kontakt-anfahrt/"><strong data-start="1776" data-end="1799"><span style="text-decoration: underline;">Zum Kontaktformular</span></strong></a></h5>
<h3 data-section-id="7720bx" data-start="1141" data-end="1184"> </h3>
<h3 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="7720bx" data-start="1141" data-end="1184">🌱 Jedes Kind hat seine eigenen Stärken</h3>
<p data-start="1186" data-end="1214">Kein Kind muss perfekt sein.</p>
<p data-start="1216" data-end="1369">Manchmal braucht es einfach etwas Unterstützung, damit es seine eigenen Stärken wieder entdecken und Herausforderungen mit mehr Sicherheit meistern kann.</p>
<p data-start="1371" data-end="1509">Genau dabei begleite ich Kinder und ihre Familien seit vielen Jahren mit viel Herz, Erfahrung und einem ganzheitlichen Blick auf das Kind.</p>
<p data-start="1511" data-end="1561"><strong data-start="1511" data-end="1561">💚 Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen.</strong></p>
<h5 data-start="1563" data-end="1605"><strong><span style="color: #7ceb14;">👉</span></strong><a href="https://kathrinsenn.ch/kinesiologiekinder/"><strong><span style="text-decoration: underline;"> Kinesiologie für Kinder entdecken</span></strong></a></h5>								</div>
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		<title>Warum Kinder den Fernseher, das Tablet oder das Handy so schwer ausschalten können</title>
		<link>https://kathrinsenn.ch/bildschirmzeit-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Senn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 14:22:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[«Nur noch fünf Minuten!» «Ich bin gleich fertig!» «Aber alle anderen dürfen auch noch!» Kommt dir das bekannt vor? Viele Eltern erleben fast täglich Diskussionen rund um Fernsehen, Tablet, Computerspiele oder das Handy. Kaum ist die vereinbarte Medienzeit vorbei, möchte das Kind unbedingt weiterschauen oder noch eine Runde spielen. Manchmal folgen Tränen, Wut oder heftige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2757" class="elementor elementor-2757" data-elementor-post-type="post">
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Warum Kinder den Fernseher, das Tablet oder das Handy so schwer ausschalten können</h1>				</div>
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									<p><em>«Nur noch fünf Minuten!»</em></p><p><em>«Ich bin gleich fertig!»</em></p><p><em>«Aber alle anderen dürfen auch noch!»</em></p><p>Kommt dir das bekannt vor?</p><p>Viele Eltern erleben fast täglich Diskussionen rund um Fernsehen, Tablet, Computerspiele oder das Handy. Kaum ist die vereinbarte Medienzeit vorbei, möchte das Kind unbedingt weiterschauen oder noch eine Runde spielen. Manchmal folgen Tränen, Wut oder heftige Diskussionen. Schnell entsteht der Eindruck, das Kind höre absichtlich nicht oder wolle seinen Willen durchsetzen.</p><p>Vielleicht hast du dich auch schon gefragt:</p><p><strong>«Warum ist das Ausschalten jedes Mal ein Kampf? Mache ich etwas falsch?»</strong></p><p>Die kurze Antwort lautet: <strong>Wahrscheinlich nicht.</strong></p><p>Ein wichtiger Teil der Erklärung liegt in der Entwicklung des kindlichen Gehirns. Unser Gehirn reagiert ganz natürlich auf spannende und belohnende Inhalte. Gerade bei Kindern und Jugendlichen befindet es sich jedoch noch mitten in der Entwicklung. Genau deshalb fällt ihnen das Aufhören oft deutlich schwerer als Erwachsenen.</p><p>Das bedeutet nicht, dass Kinder keine Regeln oder Grenzen brauchen. Im Gegenteil: Sie benötigen Erwachsene, die sie liebevoll begleiten und ihnen helfen, den Umgang mit digitalen Medien Schritt für Schritt zu lernen.</p><h5> </h5><h2> </h2><h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="cqhr2p" data-start="310" data-end="364">Warum Fernsehen, Games und das Handy so faszinieren</h2><p data-start="366" data-end="438">Digitale Medien sind darauf ausgelegt, unsere Aufmerksamkeit zu fesseln.</p><p data-start="440" data-end="634">Ein spannender Film endet mit einem Cliffhanger. Im Computerspiel wartet das nächste Level. Auf YouTube startet automatisch das nächste Video und soziale Medien zeigen immer wieder neue Inhalte.</p><p data-start="636" data-end="668">Unser Gehirn liebt solche Reize.</p><p data-start="670" data-end="731">Dabei spielt ein Botenstoff eine wichtige Rolle: <strong data-start="719" data-end="730">Dopamin</strong>.</p><p data-start="733" data-end="943">Dopamin wird häufig als «Glückshormon» bezeichnet. Das stimmt jedoch nur teilweise. Vielmehr sorgt Dopamin dafür, dass wir motiviert bleiben, Neues entdecken möchten und einer Tätigkeit weiter nachgehen wollen.</p><p data-start="945" data-end="1192">Wenn Kinder ein spannendes Game spielen, ein lustiges Video sehen oder im richtigen Moment eine Belohnung erhalten, reagiert das Belohnungssystem im Gehirn. Das Gehirn speichert diese Erfahrung als etwas Interessantes und möchte davon gerne mehr.</p><p data-start="1194" data-end="1346">Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Ohne Dopamin hätten wir auch weniger Freude daran, Neues zu lernen, Ziele zu verfolgen oder Erfolge zu erleben.</p><p data-start="1348" data-end="1587"><strong>Besonders Games und soziale Medien nutzen Belohnungen, Überraschungen, Fortschritte oder ständig neue Inhalte, um unser Gehirn immer wieder neugierig zu machen. Dadurch wird das natürliche Belohnungssystem besonders intensiv angesprochen.</strong></p><h2> </h2><h2>Warum Kindern das Aufhören schwerer fällt</h2><p>Viele Eltern fragen sich:</p><p><em>«Warum hört mein Kind nicht einfach auf, obwohl wir das vereinbart haben?»</em></p><p>Ein wichtiger Grund liegt in der Entwicklung des Gehirns.</p><p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="1805" data-end="1937">Das Gehirn eines Kindes entwickelt sich über viele Jahre. Erst im jungen Erwachsenenalter sind alle Bereiche vollständig ausgereift.</p><p data-start="1939" data-end="2134">Besonders wichtig ist dabei der <strong data-start="1971" data-end="1993">präfrontale Cortex</strong> – ein Bereich hinter der Stirn. Er hilft uns, Impulse zu kontrollieren, vorauszuplanen, uns zu konzentrieren und unser Verhalten zu steuern.</p><p data-start="2136" data-end="2220">Während dieser Bereich noch reift, arbeitet das Belohnungssystem bereits sehr aktiv.</p><p data-start="2222" data-end="2251">Vereinfacht könnte man sagen:</p><p data-start="2253" data-end="2283"><strong data-start="2253" data-end="2283">Das Belohnungssystem sagt:</strong></p><p data-start="2285" data-end="2380"><em data-start="2285" data-end="2309">«Nur noch eine Folge.»</em><br data-start="2309" data-end="2312" /><em data-start="2312" data-end="2332">«Noch eine Runde.»</em><br data-start="2332" data-end="2335" /><em data-start="2335" data-end="2380">«Vielleicht kommt gleich etwas Spannendes.»</em></p><p data-start="2382" data-end="2422">Der präfrontale Cortex müsste antworten:</p><p data-start="2424" data-end="2471"><em data-start="2424" data-end="2471">«Jetzt reicht es. Jetzt ist Zeit aufzuhören.»</em></p><p data-start="2473" data-end="2576">Doch genau dieser «innere Stopp-Knopf» entwickelt sich bei Kindern und Jugendlichen erst nach und nach.</p><p data-start="2578" data-end="2664">Deshalb fällt ihnen das Ausschalten häufig deutlich schwerer, als Erwachsene vermuten.</p><p data-start="2666" data-end="2907">Das bedeutet nicht, dass Kinder keine Grenzen brauchen. Im Gegenteil: Sie leihen sich sozusagen die Selbstregulation der Erwachsenen aus. Klare, liebevolle Grenzen helfen ihnen dabei, diese Fähigkeit Schritt für Schritt selbst zu entwickeln.</p><p data-start="2909" data-end="3230">Die Fähigkeiten, die dabei eine Rolle spielen, nennt man <strong data-start="2966" data-end="2990">exekutive Funktionen</strong>. Dazu gehören unter anderem Impulskontrolle, Selbstregulation, Konzentration und flexibles Denken. Sie entwickeln sich über viele Jahre – deshalb fällt es Kindern oft noch schwer, ein spannendes Spiel oder einen Film freiwillig zu beenden.</p><h3 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="zmry8a" data-start="358" data-end="413">🎲 Diese Fähigkeiten lassen sich spielerisch stärken</h3><p data-start="415" data-end="537"><strong>Die gute Nachricht:</strong> Kinder entwickeln viele dieser Fähigkeiten nicht durch Erklärungen, sondern durch gemeinsames Erleben.</p><p data-start="539" data-end="682">Beim Spielen üben sie ganz nebenbei, abzuwarten, Regeln einzuhalten, mit Frust umzugehen, flexibel umzudenken und gemeinsam Lösungen zu finden.</p><p data-start="684" data-end="910">💚 Genau deshalb spielen Gesellschaftsspiele in meiner Praxis so oft eine Rolle. Sie machen nicht nur Spass, sondern fördern wichtige Fähigkeiten für den Alltag – und später auch für einen gesunden Umgang mit Bildschirmmedien.</p><p data-start="912" data-end="1050">👉 <strong data-start="915" data-end="1050">In meinem Ratgeber <em data-start="936" data-end="966">„Spielen macht Kinder stark“</em> erfährst du, warum gemeinsames Spielen die Entwicklung deines Kindes unterstützt.</strong></p><p data-start="1052" data-end="1277">🎁 <strong data-start="1055" data-end="1277">Dort kannst du auch mein kostenloses Spiel-Handout mit über 30 ausgewählten Spielideen anfordern. Es zeigt dir, welche Fähigkeiten einzelne Spiele fördern und wie du dein Kind spielerisch im Alltag unterstützen kannst.</strong></p><h5 data-start="1139" data-end="1187"><a href="https://kathrinsenn.ch/spielen-macht-kinder-stark/">👉 <span style="text-decoration: underline; color: #7ceb14;"><strong data-start="1142" data-end="1187">Zum Ratgeber „Spielen macht Kinder stark“</strong></span></a></h5><h2> </h2><h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="fmjgvr" data-start="222" data-end="266">Warum Computerspiele oft besonders fesseln</h2><p data-start="268" data-end="402">Viele Eltern beobachten, dass ihr Kind nach einem Film zwar manchmal problemlos ausschaltet, nach einem Computerspiel jedoch kaum.</p><p data-start="404" data-end="424">Das hat einen Grund.</p><p data-start="426" data-end="531">Viele Computerspiele sind bewusst so gestaltet, dass immer wieder kleine Erfolgserlebnisse entstehen.</p><p data-start="533" data-end="552">Zum Beispiel durch:</p><ul data-start="554" data-end="741"><li data-section-id="a6t6vu" data-start="554" data-end="568">neue Levels,</li><li data-section-id="q7rec5" data-start="569" data-end="578">Punkte,</li><li data-section-id="1cxmuj5" data-start="579" data-end="593">Belohnungen,</li><li data-section-id="rdp5ij" data-start="594" data-end="623">freischaltbare Gegenstände,</li><li data-section-id="109frwl" data-start="624" data-end="644">tägliche Aufgaben,</li><li data-section-id="bek3ht" data-start="645" data-end="662">Überraschungen,</li><li data-section-id="o4g820" data-start="663" data-end="741">oder Herausforderungen, die «nur noch schnell» abgeschlossen werden möchten.</li></ul><p data-start="743" data-end="887">Das Gehirn weiss dabei nie genau, wann die nächste Belohnung kommt. Gerade diese Unvorhersehbarkeit macht Computerspiele besonders fesselnd.</p><p data-start="889" data-end="1064">Hinzu kommt, dass viele Computerspiele keinen natürlichen Endpunkt haben. Während ein Film irgendwann endet, könnte im Games immer noch eine weitere Runde gespielt werden.</p><p data-start="1066" data-end="1301">Deshalb ist es sinnvoll, ein Kind möglichst nicht mitten in einer wichtigen Spielphase zu unterbrechen. Wenn möglich, hilft es, gemeinsam einen passenden Zeitpunkt zum Beenden zu vereinbaren. Das kann Konflikte oft deutlich reduzieren.</p><h1 data-section-id="b097tf" data-start="1308" data-end="1368"> </h1><h2 data-section-id="b097tf" data-start="1308" data-end="1368">Nach der Bildschirmzeit bewusst in den Alltag zurückfinden</h2><p data-start="1370" data-end="1535">Nach einem spannenden Film, einem Computerspiel oder einer längeren Bildschirmzeit fällt es vielen Kindern nicht leicht, sofort wieder in den Alltag zu wechseln.</p><p data-start="1537" data-end="1685">Das Gehirn war über längere Zeit mit vielen Eindrücken beschäftigt und auch das Nervensystem braucht oft einen Moment, um wieder zur Ruhe zu finden.</p><p data-start="1687" data-end="1789">Deshalb hilft es vielen Kindern, wenn nach der Bildschirmzeit nicht sofort die nächste Aufgabe wartet.</p><p data-start="1791" data-end="1855">Ein kurzer körperlicher Ausgleich kann den Übergang erleichtern.</p><p data-start="1857" data-end="1870">Zum Beispiel:</p><ul data-start="1872" data-end="2037"><li data-section-id="dt40zb" data-start="1872" data-end="1892">eine Runde rennen,</li><li data-section-id="1xrvcp9" data-start="1893" data-end="1920">auf dem Trampolin hüpfen,</li><li data-section-id="sl6gcv" data-start="1921" data-end="1936">Ball spielen,</li><li data-section-id="18e0pri" data-start="1937" data-end="1946">tanzen,</li><li data-section-id="jfzay1" data-start="1947" data-end="1985">mit dem Trottinett oder Velo fahren,</li><li data-section-id="1skt3xl" data-start="1986" data-end="2037">oder ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft.</li></ul><p data-start="2039" data-end="2280">Aus meiner Erfahrung profitieren viele Kinder davon, wenn ihr Körper nach der Bildschirmzeit zuerst wieder in Bewegung kommen darf. Oft gelingt es ihnen danach leichter, sich auf andere Aktivitäten einzulassen oder wieder zur Ruhe zu finden.</p><h1 data-section-id="1vjayvw" data-start="2287" data-end="2321"> </h1><h2 data-section-id="1vjayvw" data-start="2287" data-end="2321">Nicht jedes Kind reagiert gleich</h2><p data-start="2323" data-end="2466">Vielleicht kennst du Familien, bei denen das Ausschalten scheinbar problemlos funktioniert, während es bei euch fast täglich Diskussionen gibt.</p><p data-start="2468" data-end="2516">Das bedeutet nicht, dass du etwas falsch machst.</p><p data-start="2518" data-end="2744">Kinder unterscheiden sich in ihrem Temperament, ihrer Sensibilität und ihrer Fähigkeit zur Selbstregulation. Manche wechseln mühelos von einer Tätigkeit zur nächsten. Andere brauchen deutlich mehr Unterstützung bei Übergängen.</p><p data-start="2746" data-end="2903">Auch Alter, Tagesform, Müdigkeit, Stress oder belastende Ereignisse können einen grossen Einfluss darauf haben, wie leicht oder schwer das Ausschalten fällt.</p><p data-start="2905" data-end="3100">Gerade sensible Kinder oder Kinder, deren Nervensystem im Alltag bereits stark gefordert ist, reagieren häufig intensiver auf den Wechsel von einer spannenden Bildschirmwelt zurück in den Alltag.</p><p data-start="3102" data-end="3228">Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur auf das Verhalten zu schauen, sondern auch darauf, was dein Kind im Moment braucht.</p><h1 data-section-id="tow1ai" data-start="3235" data-end="3264"> </h1><h2 data-section-id="tow1ai" data-start="3235" data-end="3264">💚 Mein Gedanke zum Schluss</h2><p data-start="3266" data-end="3444">Fernsehen, Computerspiele und das Handy gehören heute für viele Familien zum Alltag. Sie sind nicht grundsätzlich schlecht – entscheidend ist, wie wir Kinder dabei begleiten.</p><p data-start="3446" data-end="3639">Wenn wir verstehen, <strong data-start="3466" data-end="3475">warum</strong> ihnen das Ausschalten manchmal so schwerfällt, können wir gelassener reagieren und sie Schritt für Schritt dabei unterstützen, ihre Selbstregulation zu entwickeln.</p><p data-start="3641" data-end="3910">Digitale Medien und Computerspiele sprechen das Belohnungssystem besonders stark an. Gemeinsames Spielen mit Gesellschafts-, Karten- oder Bewegungsspielen stärkt dagegen Fähigkeiten wie Impulskontrolle, Konzentration, Frustrationstoleranz und Selbstregulation – Fähigkeiten, die Kinder auch für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien brauchen.</p><p data-start="3912" data-end="4149">🎲 <strong data-start="3915" data-end="4149">Mehr darüber erfährst du in meinem Ratgeber <a href="https://kathrinsenn.ch/spielen-macht-kinder-stark/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #7ceb14; text-decoration: underline;">„Spielen macht Kinder stark“</span></span></a>. Dort kannst du auch mein kostenloses Spiel-Handout mit über 30 ausgewählten Spielideen anfordern, die sich einfach in den Familienalltag integrieren lassen.</strong></p><p data-start="4151" data-end="4365">Im nächsten Teil dieser Reihe schauen wir uns an, warum <strong data-start="4207" data-end="4225">soziale Medien</strong> noch einmal anders funktionieren als Fernsehen oder viele Computerspiele – und weshalb ich persönlich einen späteren Einstieg empfehle.</p><p> </p>								</div>
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									<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="352" data-end="438"><strong data-start="352" data-end="438">Macht dir das Thema Bildschirmzeit oder ständige Konflikte beim Abschalten Sorgen?</strong></p><p data-start="443" data-end="581">Jedes Kind reagiert anders. Gemeinsam schauen wir, was hinter dem Verhalten steckt und wie dein Kind wieder leichter zur Ruhe finden kann.</p><p data-start="586" data-end="630"><a href="https://kathrinsenn.ch/kinesiologiekinder/">💚 <span style="text-decoration: underline;"><strong data-start="589" data-end="630">Mehr über meine Begleitung erfahren →</strong></span></a></p>								</div>
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		<title>Sanft begleiten statt Stress: Was Kinder und Eltern beim Schulstart brauchen</title>
		<link>https://kathrinsenn.ch/entspannter-schulstart-kinder-eltern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Senn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 18:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn der Schulstart bevorsteht … Der Schulstart – oder der erste Kindergartentag – ist für viele Familien ein bedeutender Moment. Oft ist er begleitet von grosser Vorfreude, aber auch von Unsicherheiten und Sorgen.In diesem Eltern-Impuls möchte ich dich dabei unterstützen, diesen Übergang möglichst entspannt zu gestalten – für dein Kind, aber auch für dich als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1863" class="elementor elementor-1863" data-elementor-post-type="post">
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									<h2><strong>Wenn der Schulstart bevorsteht …</strong></h2><p>Der Schulstart – oder der erste Kindergartentag – ist für viele Familien ein bedeutender Moment. Oft ist er begleitet von grosser Vorfreude, aber auch von Unsicherheiten und Sorgen.<br />In diesem Eltern-Impuls möchte ich dich dabei unterstützen, diesen Übergang möglichst entspannt zu gestalten – für dein Kind, aber auch für dich als Mama oder Papa.</p><h6><em>Dieser Ratgeber wurde zuletzt am 16. Juli 2026 aktualisiert und erweitert.</em></h6><h3> </h3><h3>🎧 Lieber hören als lesen?</h3><p>Diesen Ratgeber gibt es neu auch als Podcastfolge.</p><p>Ich spreche darin darüber, warum der Schulstart Kinder manchmal stärker fordert, als wir von aussen merken – wie sich Stress zeigen kann und was deinem Kind helfen kann, wieder etwas mehr Ruhe und Sicherheit zu finden.</p><p><strong>Du möchtest lieber zuhören?</strong><br />Dann findest du die Folge <strong>„Wenn Schule plötzlich Stress macht“</strong> auf:</p><h4><strong><span style="color: #7ceb14;">→</span>  <span style="text-decoration: underline;"><em><span style="color: #7ceb14; text-decoration: underline;"><a style="color: #7ceb14; text-decoration: underline;" href="https://open.spotify.com/episode/1NzlZQKm9ekFQyvUX0EwaY?si=ZNZuTuLVRXWBtSAsmwyKSA" target="_blank" rel="noopener"> Jetzt auf Spotify anhören</a></span></em></span></strong></h4><h2> </h2><h2><strong>Was Kinder brauchen, wenn sie neu starten</strong></h2><p>Kinder brauchen vor allem eins: Sicherheit. Verlässliche Strukturen, liebevolle Begleitung und ein sicherer Hafen zu Hause helfen ihnen, sich im neuen Alltag zurechtzufinden.<br />Ein neuer Tagesrhythmus, fremde Bezugspersonen, viele Kinder – all das kann verunsichern. Auch Kinder, die sich scheinbar gut lösen, brauchen daheim oft umso mehr Halt und Zuwendung.</p><p>💡 Manche Kinder stürzen sich neugierig ins Neue – andere sind vorsichtiger und beobachten erst mal.<br />Beides ist in Ordnung. Jedes Kind darf in seinem Tempo ankommen.</p><h2 data-section-id="1rp9ppc" data-start="377" data-end="425"> </h2><h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="1rp9ppc" data-start="377" data-end="425"><strong>Warum der Schulstart das Nervensystem fordert</strong></h2><p data-start="430" data-end="697">Für Kinder ist ein Schul- oder Kindergartenstart viel mehr als ein neuer Ort. Das Gehirn und das Nervensystem müssen sich gleichzeitig an viele Veränderungen anpassen: neue Bezugspersonen, neue Regeln, ungewohnte Geräusche, viele Kinder und ein anderer Tagesrhythmus.</p><p data-start="702" data-end="867">Manche Kinder zeigen ihre Unsicherheit ganz deutlich. Andere wirken zunächst unauffällig und reagieren erst zu Hause mit Tränen, Wut, Rückzug oder grosser Müdigkeit.</p><p data-start="872" data-end="1019">Das bedeutet nicht, dass etwas «nicht stimmt». Oft zeigt das Nervensystem einfach, dass gerade sehr viele neue Eindrücke verarbeitet werden müssen.</p><p data-start="1024" data-end="1182">Gerade in dieser Zeit helfen Sicherheit, Verständnis und genügend Erholung, damit sich das Nervensystem Schritt für Schritt an den neuen Alltag gewöhnen kann.</p><h2> </h2><h2><strong>Was Eltern oft (unerwartet) fühlen</strong></h2><p>Viele Eltern erleben beim Schul- oder Kindergartenstart eine emotionale Achterbahnfahrt: Stolz, Freude – aber auch Wehmut, Unsicherheit oder Schuldgefühle.<br />Das ist völlig normal.<br />Du lässt dein Kind ein grosses Stück weiterziehen. Und das darf sich auch innerlich bemerkbar machen.</p><h2> </h2><h2><strong>💬</strong><strong> Zwei persönliche Erfahrungen – so verschieden kann der Start sein</strong></h2><p>Ich habe selbst zwei ganz unterschiedliche Starts miterlebt – und beide waren auf ihre Weise berührend und lehrreich.</p><p><strong>Mein erstes Kind</strong> war voller Vorfreude. Schon Tage vorher sprach es mit leuchtenden Augen vom Kindergarten, packte seine Tasche mit Begeisterung und konnte es kaum erwarten, neue Freunde zu finden. Am ersten Tag lief alles ruhig: Ein kurzer Abschied, ein fröhliches Winken – und mein Herz war gleichzeitig stolz und ein kleines bisschen wehmütig. Aber es war leicht, weil ich spürte: <em>Mein Kind fühlt sich bereit.</em></p><p><strong>Beim zweiten Kind</strong> war alles anders. Schon die Wochen davor waren von Unsicherheit geprägt. Immer wieder tauchten Fragen auf: <em>Muss ich da wirklich hin?</em>, <em>Bleibst du bei mir?</em>, <em>Was ist, wenn ich dich vermisse?</em><br />Der erste Tag war schwer. Tränen, festklammern, das Gefühl, einen Schritt zu weit zu gehen. Auch für mich war es belastend. Ich wusste rational, dass Loslassen wichtig ist – aber mein Herz wollte am liebsten alles wieder rückgängig machen.</p><p>Doch dann geschah etwas Unerwartetes:<br /><strong>Bereits am zweiten Tag</strong> – diesmal ohne Elternbegleitung – kam mein Kind nach Hause, strahlte mich an und fragte ganz ernsthaft:<br /><em>„Darf ich im Kindergarten übernachten?“</em></p><p>Dieser Moment hat sich tief eingebrannt.<br />Er hat mir gezeigt: Selbst wenn der Anfang schwierig ist – Kinder wachsen oft genau dann, wenn wir ihnen etwas zutrauen. Sie dürfen sich sträuben, zweifeln, klammern – und sie dürfen trotzdem losgehen. In ihrem eigenen Tempo.<br />Und wir dürfen sie dabei liebevoll begleiten – mit offenen Armen, wenn sie losgehen, und mit einem sicheren Hafen, wenn sie zurückkommen.</p><h2 data-section-id="ds42br" data-start="1298" data-end="1373"> </h2><h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="ds42br" data-start="1298" data-end="1373"><strong>Kindergartenstart und Schulstart – jedes Kind erlebt den Übergang anders</strong></h2><p data-start="1378" data-end="1570"><strong data-start="1378" data-end="1403">Der Kindergartenstart</strong> ist für viele Kinder die erste längere Trennung von den Eltern. Im Mittelpunkt stehen das Ankommen, neue Bezugspersonen, Freundschaften und das Gefühl von Sicherheit.</p><p data-start="1575" data-end="1773"><strong data-start="1575" data-end="1630">Der Schulstart oder der Wechsel in die erste Klasse</strong> bringt zusätzliche Anforderungen mit sich. Plötzlich spielen Konzentration, neue Erwartungen, Hausaufgaben und das Lernen eine grössere Rolle.</p><p data-start="1778" data-end="1908">Beide Übergänge dürfen Zeit brauchen. Jedes Kind bringt seine eigene Persönlichkeit, seine Erfahrungen und sein eigenes Tempo mit.</p><h3 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="pwkknr" data-start="1999" data-end="2050"><strong>Auch ein Klassenwechsel kann herausfordernd sein</strong></h3><p data-start="2055" data-end="2258">Nicht nur der erste Kindergartentag oder der Schuleintritt bringen Veränderungen mit sich. Auch der Wechsel in eine neue Klasse, eine neue Lehrperson oder eine neue Schule kann Kinder stark beschäftigen.</p><p data-start="2263" data-end="2406">Selbst Kinder, die sonst selbstständig wirken, können plötzlich wieder anhänglicher sein, schlechter schlafen oder schneller gereizt reagieren.</p><p data-start="2411" data-end="2510">Oft steckt dahinter keine fehlende Motivation, sondern der Wunsch nach Sicherheit und Orientierung.</p><h2> </h2><h2><strong>🛠️</strong><strong> Was du vorher tun kannst – kleine Vorbereitung mit grosser Wirkung</strong></h2><p>Schon in den Tagen vor dem Start kannst du dein Kind sanft auf den neuen Abschnitt einstimmen.<br />Hilfreich sind z. B.:</p><ul><li>gemeinsam Bücher zum Thema Kindergarten oder Schule anschauen,</li><li>den Schulweg oder den Weg zum Kindergarten zusammen abgehen,</li><li>das Znüni-Ritual üben oder die Schultasche gemeinsam vorbereiten,</li><li>oder dem Kind von deinem eigenen ersten Schultag erzählen.</li></ul><p>💡 So stärkst du Vertrauen und gibst deinem Kind das Gefühl: <em>„Ich bin gut vorbereitet – und Mama oder Papa trauen mir das zu.“</em></p><h4 data-start="847" data-end="888"> </h4><h2 data-start="847" data-end="888">🌙 Für einen sicheren Tagesabschluss</h2><p data-start="889" data-end="1105">Manche Kinder brauchen abends noch einmal einen Moment der Geborgenheit – besonders wenn der Tag aufregend war. Dafür eignet sich ein kleines Ritual mit einer Fantasiegeschichte, die das Gefühl von Sicherheit stärkt.</p><h5 data-start="1107" data-end="1411">In meinem Podcast findest du eine Baumhaus-Geschichte, die Kinder auf sanfte Weise begleitet – mit einer kleinen Körperübung, die hilft, den Tag loszulassen und zur Ruhe zu kommen. Ideal vor dem Einschlafen oder als Übergangsritual am Abend.<br /><br data-start="1348" data-end="1351" /><a href="https://open.spotify.com/episode/0GqI4VVp0rnpUIGIFbh547?si=LaeSqtCCSaa8Szg855b2uA" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #7ceb14;">🎧 </span><span style="text-decoration: underline; color: #7ceb14;"><strong>Zur Podcast-Folge für Kinder: Das geheime Baumhaus →</strong></span></a></h5><h2> </h2><h2><strong>🌱</strong><strong> Was Eltern konkret tun können</strong></h2><p><strong>🧡 Beim Abschied:</strong></p><ul><li><strong>Sag ruhig und klar:</strong><br />„Ich freue mich, wenn du wieder nach Hause kommst.“<br />So spürt dein Kind: Zuhause ist ein sicherer Ort, wo es erwartet wird.</li><li><strong>Halte den Abschied kurz, aber liebevoll.</strong><br />Ein Kuss, eine Umarmung, ein kleines Ritual – dann geh.</li><li><strong>Schleich dich niemals heimlich davon.</strong><br />Auch wenn es schwerfällt – dein Kind braucht Verlässlichkeit.</li><li><strong>Halte Abmachungen ein.</strong><br />Wenn du sagst, du bist um 12 Uhr da – dann sei bitte pünktlich.<br />Das stärkt das innere Sicherheitsgefühl deines Kindes.</li></ul><h2> </h2><h2><strong> Was, wenn mein Kind trotzdem weint?</strong></h2><p>Auch Tränen dürfen sein. Sie bedeuten nicht unbedingt, dass etwas „falsch“ läuft.<br />Wenn du deinem Kind Sicherheit vermittelst, verlässlich bleibst und die Trennung liebevoll begleitest, lernt es Schritt für Schritt:<br /><em>Ich darf traurig sein – und ich schaffe es trotzdem.</em><br />Wichtig ist nicht, <strong>dass</strong> dein Kind weint – sondern <strong>wie wir mit diesen Gefühlen umgehen</strong>.</p><h2> </h2><h2><strong>🏡</strong><strong> Wenn dein Kind wieder zu Hause ist …</strong></h2><p>Der Moment nach dem Kindergarten- oder Schulmorgen ist ebenso wichtig wie der Abschied:<br />Manche Kinder erzählen sofort drauflos, andere brauchen erst mal Zeit und Ruhe.</p><p><strong>Was hilft:</strong></p><ul><li>Eine stille Umarmung, wenn es das möchte</li><li>Ein kurzes Gespräch beim Zmittag</li><li>Eine kleine Bewegungs- oder Entspannungsübung</li></ul><p>🧡 Ich habe für meine Klient*innen eine Übersicht mit einfachen Übungen zusammengestellt, die Kindern helfen, nach dem Kindergartentag bei sich anzukommen.<br />Wenn du das PDF auch gerne möchtest – melde dich einfach per E-Mail an <strong>info@kathrinsenn.ch</strong>.<br />Ich schenke es dir gerne.</p><h2> </h2><h2><strong>👨‍👩‍👧</strong><strong> Auch Geschwister spüren den Umbruch</strong></h2><p>Ein Schulstart wirkt sich oft auf die ganze Familie aus – auch auf Geschwisterkinder.<br />Sie können eifersüchtig reagieren, verunsichert sein oder sich plötzlich wieder „kleiner“ geben. Das ist ganz normal.</p><p>⏳ Wenn du es schaffst, kleinen Exklusivzeiten für sie einzuplanen – auch wenn es nur 10 Minuten sind – spüren sie: <em>Ich bin genauso wichtig.</em></p><h2> </h2><h2><strong>🫶</strong><strong> Und du? Was du für dich tun darfst</strong></h2><p>Auch du machst gerade einen grossen Schritt. Vielleicht spürst du eine Leere nach dem Abschied oder viele Gedanken kreisen.<br />Erlaube dir, auch gut für dich zu sorgen:</p><ul><li>Ein Spaziergang an der frischen Luft</li><li>Ein Kaffee mit jemandem, der dich versteht</li><li>Ein paar Minuten in Stille</li></ul><p>🧡 Du darfst traurig, stolz oder beides zugleich sein. Auch das gehört zum Loslassen.</p><h2> </h2><h2><strong>⏳</strong><strong> Wann ist es mehr als normaler Startstress?</strong></h2><p>In den ersten 4–6 Wochen darf dein Kind Zeit brauchen, um sich einzugewöhnen.<br />Aber wenn dein Kind über längere Zeit …</p><ul><li><a href="https://kathrinsenn.ch/schlafprobleme-bei-kindern-warum-ruhe-manchmal-so-schwerfaellt/"><span style="text-decoration: underline;"><strong><span style="color: #7ceb14; text-decoration: underline;">nicht schlafen kann</span></strong></span></a>,</li><li>starke Trennungsängste zeigt,</li><li>häufig <span style="text-decoration: underline; color: #7ceb14;"><strong><a style="color: #7ceb14; text-decoration: underline;" href="https://kathrinsenn.ch/bauchschmerzen-bei-kindern-wenn-der-bauch-spricht/">Bauchschmerzen</a></strong></span> oder Kopfschmerzen hat,</li><li>oder morgens kaum aus dem Haus will –</li></ul><p>… dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen.</p><h2 data-section-id="14zyyn8" data-start="2610" data-end="2663"> </h2><h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="14zyyn8" data-start="2610" data-end="2663"><strong>Wie Kinesiologie beim Schulstart unterstützen kann</strong></h2><p data-start="2668" data-end="2825">Manchmal reicht Zeit und liebevolle Begleitung aus. Manchmal fällt es einem Kind jedoch schwer, zur Ruhe zu finden oder sich an den neuen Alltag zu gewöhnen.</p><p data-start="2830" data-end="2987">In meiner Praxis begleite ich Kinder dabei, ihr Nervensystem zu stärken, innere Sicherheit aufzubauen und wieder mehr Vertrauen in sich selbst zu entwickeln.</p><p data-start="2992" data-end="3041">Kinesiologie kann unter anderem unterstützen bei:</p><ul data-start="3046" data-end="3326"><li data-section-id="n011z1" data-start="3046" data-end="3091">Unsicherheit und Ängsten vor dem Schulstart</li><li data-section-id="g53wak" data-start="3094" data-end="3157"><a href="https://kathrinsenn.ch/bauchschmerzen-bei-kindern-wenn-der-bauch-spricht/"><span style="text-decoration: underline;"><strong><span style="color: #7ceb14; text-decoration: underline;">Bauch- oder Kopfschmerzen</span></strong></span></a> ohne erkennbare körperliche Ursache</li><li data-section-id="1urxkud" data-start="3160" data-end="3178">Trennungsängsten</li><li data-section-id="fiengc" data-start="3181" data-end="3212">Konzentrationsschwierigkeiten</li><li data-section-id="mg9yds" data-start="3215" data-end="3257">Überforderung durch viele neue Eindrücke</li><li data-section-id="1x5iom7" data-start="3260" data-end="3324">einem gestärkten Selbstvertrauen für den neuen Lebensabschnitt</li></ul><p><strong data-start="1302" data-end="1517">Erfahre hier mehr über meine Begleitung bei Lernschwierigkeiten, Konzentration, Schulstress und anderen Schulthemen. Gemeinsam finden wir heraus, welche Unterstützung deinem Kind den Schulstart erleichtern kann.</strong></p><h5 data-start="1519" data-end="1574"><a href="https://kathrinsenn.ch/lernschwierigkeiten-und-schulthemen/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #7ceb14; text-decoration: underline;">➡️ <strong data-start="1534" data-end="1574">Zu Lernschwierigkeiten &amp; Schulthemen</strong></span></span></a></h5><p><strong>Ich wünsche dir und deinem Kind einen zuversichtlichen, freudigen Start.</strong></p><h2> </h2><h2><strong>📨</strong><strong> Deine Erfahrung?</strong></h2><p>Was hat dir beim Schulstart geholfen?<br />Oder hast du gerade Fragen, die dich beschäftigen?<br />Schreib mir gern – ich freue mich, von dir zu lesen.<br />Und vielleicht kennst du andere Eltern, denen dieser Beitrag guttun würde – dann teile ihn gerne weiter.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Häufige Fragen zum Schul- und Kindergartenstar</h2>				</div>
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					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Ist es normal, wenn mein Kind vor dem Schulstart Angst hat? </div></span>
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			<span class='e-opened' ><svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-chevron-up" viewBox="0 0 448 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M240.971 130.524l194.343 194.343c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941l-22.667 22.667c-9.357 9.357-24.522 9.375-33.901.04L224 227.495 69.255 381.516c-9.379 9.335-24.544 9.317-33.901-.04l-22.667-22.667c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941L207.03 130.525c9.372-9.373 24.568-9.373 33.941-.001z"></path></svg></span>
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									<p>Ja. Viele Kinder reagieren vor einem neuen Lebensabschnitt mit Unsicherheit. Mit Geduld, klaren Strukturen und liebevoller Begleitung gewinnen die meisten Kinder nach und nach an Sicherheit.</p>								</div>
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				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="2" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-1191" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Wie lange dauert die Eingewöhnung? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
			<span class='e-opened' ><svg aria-hidden="true" class="e-font-icon-svg e-fas-chevron-up" viewBox="0 0 448 512" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M240.971 130.524l194.343 194.343c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941l-22.667 22.667c-9.357 9.357-24.522 9.375-33.901.04L224 227.495 69.255 381.516c-9.379 9.335-24.544 9.317-33.901-.04l-22.667-22.667c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941L207.03 130.525c9.372-9.373 24.568-9.373 33.941-.001z"></path></svg></span>
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									<p>Jedes Kind ist unterschiedlich. Häufig benötigen Kinder vier bis sechs Wochen, bis sich der neue Alltag eingespielt hat.</p>								</div>
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					</details>
						<details id="e-n-accordion-item-1192" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="3" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-1192" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Wann sollte ich Unterstützung suchen? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
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									<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="320" data-end="560">Wenn dein Kind auch nach einigen Wochen weiterhin grosse Ängste zeigt, regelmässig über Bauch- oder Kopfschmerzen klagt, kaum schlafen kann oder der Schul- oder Kindergartenbesuch immer schwieriger wird, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.</p><p data-start="565" data-end="829"><strong data-start="565" data-end="732">Verweigert dein Kind den Schul- oder Kindergartenbesuch vollständig oder verschlechtert sich die Situation rasch, empfehle ich, frühzeitig Unterstützung zu suchen.</strong> Gemeinsam lässt sich klären, was dein Kind im Moment braucht und welche Begleitung sinnvoll ist.</p>								</div>
				</div>
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					</details>
						<details id="e-n-accordion-item-1193" class="e-n-accordion-item" >
				<summary class="e-n-accordion-item-title" data-accordion-index="4" tabindex="-1" aria-expanded="false" aria-controls="e-n-accordion-item-1193" >
					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Kann Kinesiologie schon vor dem Schulstart sinnvoll sein? </div></span>
							<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>
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									<p>Ja. Viele Familien kommen bereits einige Wochen vor dem Kindergarten- oder Schulbeginn. So kann das Kind gestärkt und ruhiger in den neuen Lebensabschnitt starten.</p>								</div>
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				</div>
					</details>
					</div>
					<script type="application/ld+json">{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Ist es normal, wenn mein Kind vor dem Schulstart Angst hat?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja. Viele Kinder reagieren vor einem neuen Lebensabschnitt mit Unsicherheit. Mit Geduld, klaren Strukturen und liebevoller Begleitung gewinnen die meisten Kinder nach und nach an Sicherheit."}},{"@type":"Question","name":"Wie lange dauert die Eingew\u00f6hnung?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Jedes Kind ist unterschiedlich. H\u00e4ufig ben\u00f6tigen Kinder vier bis sechs Wochen, bis sich der neue Alltag eingespielt hat."}},{"@type":"Question","name":"Wann sollte ich Unterst\u00fctzung suchen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Wenn dein Kind auch nach einigen Wochen weiterhin grosse \u00c4ngste zeigt, regelm\u00e4ssig \u00fcber Bauch- oder Kopfschmerzen klagt, kaum schlafen kann oder der Schul- oder Kindergartenbesuch immer schwieriger wird, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.Verweigert dein Kind den Schul- oder Kindergartenbesuch vollst\u00e4ndig oder verschlechtert sich die Situation rasch, empfehle ich, fr\u00fchzeitig Unterst\u00fctzung zu suchen. Gemeinsam l\u00e4sst sich kl\u00e4ren, was dein Kind im Moment braucht und welche Begleitung sinnvoll ist."}},{"@type":"Question","name":"Kann Kinesiologie schon vor dem Schulstart sinnvoll sein?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja. Viele Familien kommen bereits einige Wochen vor dem Kindergarten- oder Schulbeginn. So kann das Kind gest\u00e4rkt und ruhiger in den neuen Lebensabschnitt starten."}}]}</script>
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		<title>Prüfungsstress und Prüfungsangst bei Kindern – wenn der Körper plötzlich blockiert</title>
		<link>https://kathrinsenn.ch/pruefungsstress-und-pruefungsangst-kindern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Senn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 09:59:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern konnte dein Kind den Lernstoff noch problemlos erklären. Heute sitzt es in der Prüfung und plötzlich ist alles wie ausgelöscht. Oder schon am Vorabend klagt es über Bauchschmerzen, schläft schlecht oder möchte am liebsten gar nicht erst zur Schule gehen. Prüfungsstress und Prüfungsangst können sich ganz unterschiedlich zeigen. Oft steckt nicht mangelndes Wissen dahinter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2488" class="elementor elementor-2488" data-elementor-post-type="post">
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Prüfungsstress und Prüfungsangst bei Kindern – wenn der Körper plötzlich blockiert</h1>				</div>
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									<p>Gestern konnte dein Kind den Lernstoff noch problemlos erklären. Heute sitzt es in der Prüfung und plötzlich ist alles wie ausgelöscht. Oder schon am Vorabend klagt es über <a href="https://kathrinsenn.ch/bauchschmerzen-bei-kindern-wenn-der-bauch-spricht/">Bauchschmerzen</a>, schläft schlecht oder möchte am liebsten gar nicht erst zur Schule gehen.</p><p>Prüfungsstress und Prüfungsangst können sich ganz unterschiedlich zeigen. Oft steckt nicht mangelndes Wissen dahinter – sondern ein Körper, der in den Alarmmodus gewechselt hat.</p><h2>Wie entsteht Prüfungsangst?</h2><p>Ein wenig Aufregung vor einer Prüfung ist ganz normal und kann sogar helfen, konzentriert zu bleiben.</p><p>Manchmal entwickelt sich daraus jedoch ein belastender Kreislauf. Eine schwierige Prüfung oder ein Blackout können dazu führen, dass sich der Körper an dieses unangenehme Gefühl erinnert. Vor der nächsten Prüfung reagiert er dann bereits früher mit Anspannung: Die Muskeln spannen sich an, die Atmung wird flacher und die Gedanken beginnen zu kreisen.</p><p>Dadurch fällt konzentriertes Arbeiten schwerer. Das Ergebnis bestätigt die Angst – und der Kreislauf beginnt von vorne.</p><p><strong>Angst → Anspannung → schlechtere Konzentration → Unsicherheit → noch mehr Angst</strong></p><p>Je häufiger ein Kind solche Erfahrungen macht, desto schneller kann der Körper bereits vor einer Prüfung in Alarmbereitschaft geraten.</p><h2>Prüfungsangst zeigt sich unterschiedlich</h2><p>Nicht jedes Kind erlebt Prüfungsstress gleich.</p><p>Manche Kinder sind nur bei Mathematik angespannt. Andere geraten vor Diktaten, Fremdsprachen oder mündlichen Prüfungen unter Druck. Wieder andere haben vor Vorträgen oder Präsentationen grosse Mühe, obwohl schriftliche Prüfungen gut gelingen. Es gibt auch Kinder, die grundsätzlich vor jeder Prüfung sehr angespannt sind.</p><p>Prüfungsangst ist keine Diagnose. Sie kann viele unterschiedliche Ursachen haben und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Deshalb lohnt es sich immer, die Situation individuell anzuschauen.</p><h2>Der Körper spielt eine wichtige Rolle</h2><p>Unter Stress schaltet unser Nervensystem auf Alarm. Die Atmung wird flacher, die Muskeln spannen sich an und die Gedanken kreisen immer schneller. Viele Kinder berichten dann, dass sie plötzlich ein &#8222;Blackout&#8220; haben oder das Gelernte wie verschwunden ist.</p><p>Deshalb kann es hilfreich sein, nicht nur den Lernstoff zu wiederholen, sondern den Körper bewusst wieder etwas zur Ruhe kommen zu lassen.</p><h2>Eine einfache Übung: Progressive Muskelentspannung (PMR)</h2><p>Die <strong>Progressive Muskelentspannung (PMR)</strong> nach Jacobson ist eine bewährte Entspannungsmethode. Dabei werden einzelne Muskelgruppen bewusst angespannt und anschliessend wieder entspannt. Kinder lernen dadurch, den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung besser wahrzunehmen.</p><p>Eine einfache Übung:</p><p>🍋 <strong>Die Zitrone auspressen</strong></p><ul><li>Stell dir vor, du hältst in jeder Hand eine grosse Zitrone.</li><li>Drücke sie kräftig aus und spanne dabei deine Hände an.</li><li>Halte die Spannung während etwa fünf Sekunden.</li><li>Lass los und spüre nach, wie sich deine Hände jetzt anfühlen.</li></ul><p>Schon diese kleine Übung kann helfen, den Körper vor einer Prüfung etwas zu beruhigen.</p><h5><strong>👉 Möchte dein Kind die Progressive Muskelentspannung kennenlernen? In meinem <a href="https://kathrinsenn.ch/progressive-muskelentspannung-fuer-kinder/">Ratgeber</a></strong> zur Progressiven Muskelentspannung für Kinder <strong>findest du eine kindgerechte Einführung, eine Fantasiegeschichte sowie den passenden Podcast.</strong></h5><h2> </h2><h2>Nicht jede Übung passt zu jedem Kind</h2><p>Was einem Kind hilft, kann ein anderes eher stressen.</p><p>Manche Kinder werden durch ruhige Entspannungsübungen schnell ruhiger. Andere brauchen zuerst Bewegung. Wieder andere profitieren davon, ihre Gedanken zu ordnen oder ihre eigenen Stärken bewusst wahrzunehmen.</p><p>Deshalb gibt es keine Übung, die allen Kindern gleich gut hilft. Entscheidend ist, gemeinsam herauszufinden, welche Strategien dem einzelnen Kind guttun und im Alltag tatsächlich umsetzbar sind.</p><h2>Was kann hinter Prüfungsangst stecken?</h2><p>Manchmal steht tatsächlich der Lernstoff im Vordergrund.</p><p>Ebenso können aber auch andere Faktoren eine Rolle spielen, zum Beispiel:</p><ul><li>hoher Leistungsdruck</li><li>Unsicherheit oder geringes Selbstvertrauen</li><li>negative Erfahrungen mit früheren Prüfungen</li><li>Konzentrationsschwierigkeiten</li><li>Schwierigkeiten, mit Stress umzugehen</li><li>ein dauerhaft angespanntes Nervensystem</li></ul><p>Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur die Prüfung selbst, sondern das Kind als Ganzes zu betrachten.</p><h2>Unterstützung bei Prüfungsstress und Prüfungsangst in Elsau bei Winterthur</h2><p>In meiner Praxis begleite ich Kinder und Jugendliche mit Prüfungsstress, Prüfungsangst und Lernblockaden ganzheitlich.  Meine Praxis in Elsau wird von Familien aus dem Raum Winterthur, Wiesendangen, Elgg, Aadorf, Frauenfeld und der Umgebung besucht.</p><p>Neben dem Gespräch arbeiten wir – individuell auf das Kind abgestimmt – mit verschiedenen Methoden aus der Kinesiologie. Ziel ist es, Stress abzubauen, vorhandene Ressourcen zu stärken und gemeinsam Strategien zu entwickeln, die im Alltag und vor Prüfungen hilfreich sein können.</p><p>Jedes Kind bringt andere Voraussetzungen mit. Deshalb wird auch jede Begleitung individuell gestaltet.</p><p>Wenn Prüfungsstress das Familienleben zunehmend belastet oder dein Kind trotz guter Vorbereitung immer wieder blockiert, kann es hilfreich sein, die Ursachen genauer anzuschauen. Gerne begleite ich Kinder und Jugendliche auf diesem Weg – mit viel Zeit, Wertschätzung und individuell auf sie abgestimmten Strategien.</p><h3 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="2751" data-end="2790">Du möchtest dein Kind unterstützen?</h3><p data-start="2795" data-end="3004">Jedes Kind erlebt Prüfungsstress anders. Deshalb gibt es auch keine Strategie, die für alle gleich gut funktioniert. Gemeinsam schauen wir, was dein Kind stärkt und welche alltagstauglichen Wege zu ihm passen.</p><h5 data-start="3009" data-end="3200"><a href="https://kathrinsenn.ch/lernschwierigkeiten-und-schulthemen/">Erfahre mehr über meine Begleitung bei Lernschwierigkeiten, Prüfungsstress und Schulthemen.</a><br />Von dort kannst du bei Bedarf auch direkt einen Termin vereinbaren.</h5>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Häufige Fragen zu Prüfungsstress und Prüfungsangst</h2>				</div>
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					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Was hilft meinem Kind kurz vor einer Prüfung? </div></span>
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									<p>Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Manche Kinder profitieren von einer kurzen Entspannungsübung wie der Progressiven Muskelentspannung (PMR), andere von Bewegung, Atemübungen oder einem ruhigen Gespräch. Wichtig ist, Strategien nicht erst unmittelbar vor der Prüfung auszuprobieren, sondern bereits im Alltag zu üben.</p>								</div>
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					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Was ist der Unterschied zwischen Prüfungsstress und Prüfungsangst? </div></span>
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									<p>Prüfungsstress kennen fast alle Kinder. Er ist meist vorübergehend und klingt nach der Prüfung wieder ab. Prüfungsangst kann stärker ausgeprägt sein und dazu führen, dass Kinder schon Tage vorher unter Anspannung leiden oder während der Prüfung blockieren.</p>								</div>
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					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Kann Kinesiologie bei Prüfungsstress unterstützen? </div></span>
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									<p>In der Kinesiologie betrachten wir nicht nur die Prüfung selbst, sondern das Kind als Ganzes. Gemeinsam suchen wir nach individuellen Strategien, um Stress zu reduzieren, Ressourcen zu stärken und das Nervensystem zu unterstützen. Dabei ersetzen kinesiologische Behandlungen keine medizinische oder psychotherapeutische Abklärung, wenn diese notwendig ist.</p>								</div>
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					<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class="e-n-accordion-item-title-text"> Wann sollte ich Unterstützung suchen? </div></span>
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									<p>Wenn dein Kind immer wieder unter starkem Prüfungsstress leidet, regelmässig blockiert oder die Angst den Schulalltag belastet, kann eine individuelle Begleitung sinnvoll sein. Je früher Kinder hilfreiche Strategien entwickeln, desto eher kann verhindert werden, dass sich der Kreislauf aus Angst und Anspannung weiter verstärkt.</p>								</div>
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		<title>Bauchschmerzen bei Kindern: Wenn der Bauch spricht</title>
		<link>https://kathrinsenn.ch/bauchschmerzen-bei-kindern-wenn-der-bauch-spricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Senn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 09:13:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[«Mir tut der Bauch weh.» Kaum ein Satz begegnet mir in der Praxis häufiger. Kinder und Jugendliche jeden Alters klagen immer wieder über Bauchschmerzen &#8211; manchmal nur kurz, manchmal über Wochen oder sogar Monate hinweg. Und das Wichtigste zuerst: Bauchschmerzen sind echt. Ein Kind bildet sich diese Schmerzen nicht ein. Auch wenn keine körperliche Ursache [&#8230;]]]></description>
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									<h4><strong>«Mir tut der Bauch weh.»</strong></h4><p><strong>Kaum ein Satz begegnet mir in der Praxis häufiger. Kinder und Jugendliche jeden Alters klagen immer wieder über Bauchschmerzen &#8211; manchmal nur kurz, manchmal über Wochen oder sogar Monate hinweg.</strong></p><p><strong>Und das Wichtigste zuerst:</strong></p><h4><strong>Bauchschmerzen sind echt.</strong></h4><p><strong>Ein Kind bildet sich diese Schmerzen nicht ein. Auch wenn keine körperliche Ursache gefunden wird, sind die Beschwerden nicht gespielt oder «nur psychisch».</strong></p><h2> </h2><h3><strong>Zuerst körperliche Ursachen ausschliessen</strong></h3><p>Wiederkehrende Bauchschmerzen sollten insbesondere bei kleinen Kindern immer ärztlich abgeklärt werden.</p><p>Mögliche Ursachen können beispielsweise Verstopfung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Infekte, Entzündungen oder auch Erkrankungen wie Zöliakie sein. Gerade Zöliakie zeigt sich bei Kindern nicht immer eindeutig und kann sich unter anderem durch Bauchschmerzen, Müdigkeit, Wachstumsauffälligkeiten oder Verdauungsbeschwerden bemerkbar machen.</p><p>Eine sorgfältige medizinische Abklärung ist deshalb ein wichtiger erster Schritt.</p><h3><strong>Wenn die Untersuchungen unauffällig sind</strong></h3><p>Viele Eltern berichten mir, dass bereits verschiedene Untersuchungen durchgeführt wurden und keine körperliche Ursache gefunden werden konnte.</p><p>Trotzdem hat das Kind weiterhin Bauchschmerzen.</p><p>Das bedeutet nicht, dass die Beschwerden eingebildet sind.</p><p>Körper und Gefühle stehen in engem Zusammenhang. Gerade Kinder drücken Belastungen oft über den Körper aus, weil ihnen die Worte für das, was sie beschäftigt, noch fehlen.</p><h3><strong>Warum reagiert ausgerechnet der Bauch?</strong></h3><p>Gehirn und Darm stehen über die sogenannte Darm-Hirn-Achse in engem Austausch. Dabei spielt unter anderem der Vagusnerv eine wichtige Rolle.</p><p>Wenn Kinder unter Stress stehen, sich Sorgen machen oder sich in einer neuen Situation unsicher fühlen, reagiert nicht nur das Gehirn. Auch die Verdauung kann davon beeinflusst werden.</p><p>Der Darm besitzt ein sehr komplexes Nervensystem und reagiert besonders sensibel auf Veränderungen im Nervensystem.</p><p>Die Folge können echte Beschwerden sein:</p><ul><li>Bauchschmerzen</li><li>Übelkeit</li><li>Appetitlosigkeit</li><li>Durchfall oder Verstopfung</li><li>Erbrechen</li><li>Das Gefühl, nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen zu können</li></ul><p>Der Körper versucht dabei nicht, Probleme zu machen. Er reagiert auf eine Belastung, die für das Kind gerade schwierig zu bewältigen ist.</p><h2><strong>Typische Situationen aus dem Praxisalltag</strong></h2><p>Besonders häufig begegnen mir Bauchschmerzen:</p><ul><li>vor dem Kindergarten</li><li>vor der Schule</li><li>nach den Ferien</li><li><a href="https://kathrinsenn.ch/entspannter-schulstart-kinder-eltern/">beim Übertritt in eine neue Schulstufe</a></li><li>bei Konflikten mit anderen Kindern</li><li><a href="https://kathrinsenn.ch/pruefungsstress-und-pruefungsangst-kindern/">bei Leistungsdruck oder Prüfungen</a></li><li>bei Veränderungen in der Familie</li><li>bei sensiblen Kindern, die viel wahrnehmen und verarbeiten</li></ul><p>Oft erzählen Eltern, dass die Beschwerden am Wochenende deutlich geringer sind oder zu Hause rasch nachlassen.</p><p>Das bedeutet nicht automatisch, dass die Ursache psychisch ist. Körperliche und emotionale Faktoren beeinflussen sich gegenseitig und können zusammenwirken.</p><h2><strong>Wenn der Körper spricht</strong></h2><p>Viele Kinder können noch nicht genau benennen, was sie beschäftigt.</p><p>Sie sagen:</p><ul><li>«Ich weiss nicht, warum mein Bauch weh tut.»</li><li>«Zu Hause ist es besser.»</li><li>«Ich möchte eigentlich gehen, aber mein Bauch macht nicht mit.»</li></ul><p>Gerade bei Übergängen beobachte ich das häufig: beim Kindergarteneintritt, beim Schulstart, beim Klassenwechsel oder beim Übertritt in die Oberstufe.</p><p>Das Nervensystem muss sich an die neue Situation anpassen. Manche Kinder schaffen das scheinbar mühelos, andere reagieren mit Bauchschmerzen, <a href="https://kathrinsenn.ch/schlafprobleme-bei-kindern-warum-ruhe-manchmal-so-schwerfaellt/">Schlafproblemen</a>, Kopfweh oder grosser Unruhe.</p><h2><strong>Was helfen kann</strong></h2><p>Je nach Kind braucht es unterschiedliche Unterstützung. Häufig geht es darum, dem Nervensystem wieder mehr Sicherheit zu vermitteln.</p><h3>Die Atemübung 4 – 4 – 6 – 4</h3><p>Diese Übung eignet sich bereits für viele Kindergarten- und Schulkinder.</p><ul><li>4 zählen und einatmen</li><li>4 zählen und den Atem halten</li><li>6 zählen und langsam ausatmen</li><li>4 zählen und kurz warten</li></ul><p>Viele Kinder zählen dabei mit den Fingern mit.</p><p>Die langsame Atmung kann dem Nervensystem helfen, wieder in einen ruhigeren Zustand zu kommen. Oft berichten Kinder, dass sich dadurch auch der Bauch etwas entspannt.</p><h2><strong>Gefühle ernst nehmen</strong></h2><p>Gut gemeinte Sätze wie:</p><p>«Du musst keine Angst haben.»</p><p>oder</p><p>«Es ist doch alles gut.»</p><p>helfen oft weniger als gedacht.</p><p><strong>Hilfreicher kann sein:</strong></p><p>«Ich sehe, dass dein Bauch gerade weh tut.»</p><p>«Das fühlt sich schwierig an.»</p><p>«Wir schauen gemeinsam, was dir helfen könnte.»</p><p>Kinder fühlen sich dadurch verstanden und müssen nicht zusätzlich gegen ihre Beschwerden ankämpfen.</p><h2><strong>Mein Blick als Kinesiologin</strong></h2><p>In der Praxis interessiert mich nicht nur, wo es weh tut.</p><p>Mich interessiert auch:</p><ul><li>Wann treten die Beschwerden auf?</li><li>Was hat sich verändert?</li><li>Gibt es Druck, Sorgen oder Unsicherheiten?</li><li>Wann geht es dem Kind besser?</li><li>Welche Ressourcen bringt das Kind bereits mit?</li></ul><p>Oft entstehen dadurch Zusammenhänge, die vorher nicht sichtbar waren.</p><p>Manchmal erzählt uns der Bauch etwas, was das Kind selbst noch nicht in Worte fassen kann.</p><h2><strong>Zum Schluss</strong></h2><p>Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden im Kindes- und Jugendalter. Manchmal steckt eine körperliche Ursache dahinter, manchmal spielen Stress, Veränderungen oder innere Belastungen eine Rolle – häufig ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren.</p><p>Deshalb lohnt es sich, genau hinzuschauen. Kinder und Jugendliche sollen mit ihren Beschwerden ernst genommen werden. Sie verdienen eine sorgfältige medizinische Abklärung, aber ebenso Erwachsene, die zuhören, Zusammenhänge erkennen und sie auf ihrem Weg begleiten.</p><p>Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weist darauf hin, dass die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt ist. Psychisches Wohlbefinden ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheit und eine frühe Unterstützung kann dazu beitragen, Belastungen rechtzeitig zu erkennen und Kinder sowie Jugendliche in ihrer Entwicklung zu stärken.</p><p><em>Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), «Kinder- und Jugendgesundheit in der Schweiz – Zahlen und Fakten».</em></p><h3>Wurzelstark &amp; Flügelmut ist mein persönlicher Leitsatz.</h3><p>Ich wünsche mir, dass Kinder Wurzeln entwickeln dürfen, die ihnen Halt, Sicherheit und Vertrauen schenken. Und Flügel, die sie ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen – auch dann, wenn das Leben einmal herausfordernd wird.</p><p>Denn jedes Kind trägt bereits vieles in sich. Manchmal braucht es einfach jemanden, der hilft, diese Stärke wieder sichtbar zu machen.</p><p><strong data-start="341" data-end="549">Hat dein Kind immer wieder Bauchschmerzen vor der Schule oder in belastenden Situationen? Gemeinsam schauen wir, was hinter den Beschwerden stecken könnte und wie ich dein Kind individuell begleiten kann.</strong></p><h5 data-start="551" data-end="600"><a href="https://kathrinsenn.ch/kinesiologiekinder/"><span style="text-decoration: underline;"><em data-start="563" data-end="600">Mehr über meine Begleitung erfahren</em></span></a></h5>								</div>
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		<title>Kind nässt wieder ein? Ursachen, Tipps und warum Eltern keine Schuld trifft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Senn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 12:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Tabuthemen im Familienalltag – darüber spricht kaum jemand (Teil 1) Über Bauchschmerzen, Schlafprobleme oder Wutanfälle wird eher gesprochen. Über Bettnässen oder Einnässen dagegen kaum. Dabei begegnet mir dieses Thema in meiner Praxis immer wieder. Manche Eltern bringen es gleich zu Beginn eines Gesprächs an. Andere erwähnen es erst ganz am Schluss, wenn eigentlich schon alles [&#8230;]]]></description>
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									<h2>Tabuthemen im Familienalltag – darüber spricht kaum jemand <br />(Teil 1)</h2><p>Über Bauchschmerzen, Schlafprobleme oder Wutanfälle wird eher gesprochen. Über Bettnässen oder Einnässen dagegen kaum. Dabei begegnet mir dieses Thema in meiner Praxis immer wieder.</p><p>Manche Eltern bringen es gleich zu Beginn eines Gesprächs an. Andere erwähnen es erst ganz am Schluss, wenn eigentlich schon alles gesagt scheint. Nicht, weil es ihnen peinlich ist, sondern weil sie oft selbst nicht wissen, ob das überhaupt «normal» ist oder ob sie etwas hätten anders machen sollen.</p><p>Dabei sind sie mit diesen Sorgen nicht allein.</p><h4>Und das Wichtigste vorweg: Einnässen ist kein Zeichen dafür, dass Eltern versagt haben oder ein Kind zu bequem oder zu faul ist.</h4><h2> </h2><h2>Bettnässen und Einnässen bei Kindern sind häufiger, als viele denken</h2><p>In fast jeder Kindergarten- oder Schulklasse gibt es Kinder, die nachts noch nicht trocken sind oder nach einer trockenen Phase wieder einnässen. Trotzdem wird kaum darüber gesprochen. Auf dem Pausenplatz, beim Elternabend oder beim Kaffeetrinken bleibt dieses Thema meist verborgen.</p><p>Dabei hat Bettnässen nichts mit Faulheit, Trotz oder mangelndem Willen zu tun.</p><h4>Kinder machen das nicht absichtlich.</h4><h2> </h2><h2>Warum ein Kind plötzlich wieder einnässt</h2><p>Manchmal tritt das Einnässen nach einer längeren trockenen Phase erneut auf. Das kann Eltern verunsichern.</p><p>Manche Kinder nässen nur nachts ein, andere verlieren tagsüber immer wieder Urin oder erleben beides. Auch das kommt häufiger vor, als viele Eltern vermuten.</p><p>Einnässen hat selten nur einen einzelnen Grund. Oft spielen verschiedene Faktoren zusammen.</p><p>Mögliche Gründe können sein:</p><ul><li>ein sehr tiefer Schlaf</li><li>Entwicklungsschritte und Reifung</li><li>Verstopfung</li><li>Veränderungen im Alltag</li><li>Stress oder belastende Situationen</li><li>ein empfindliches Nervensystem</li><li>körperliche Ursachen oder Erkrankungen</li></ul><p>Manche Kinder schlafen so tief, dass sie das Signal der vollen Blase noch nicht ausreichend wahrnehmen. Auch das gehört zur Reifung und ist nichts, was ein Kind bewusst steuern kann.</p><p>Deshalb ist es wichtig, körperliche Ursachen immer ärztlich abklären zu lassen. Nicht alles ist psychisch, und nicht hinter allem steckt Stress.</p><h3>Mein Kind ist 6, 7 oder 8 Jahre alt und nässt nachts ein – ist das noch normal?</h3><p>Viele Eltern sind überrascht, wie häufig Bettnässen auch im Schulalter noch vorkommt. Jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich. Manche Kinder werden früher trocken, andere später.</p><p>Wenn ein Kind mit 6, 7 oder 8 Jahren nachts noch einnässt oder nach einer trockenen Phase wieder ins Bett macht, bedeutet das nicht automatisch, dass etwas Schlimmes dahintersteckt. Trotzdem lohnt sich eine kinderärztliche Abklärung, um körperliche Ursachen auszuschliessen und gemeinsam mögliche Einflussfaktoren anzuschauen.</p><p>Beschwerden wie Einnässen können ein Hinweis darauf sein, dass verschiedene körperliche, entwicklungsbedingte oder belastende Faktoren zusammenwirken.</p><p>Kinder drücken Belastungen oft nicht mit Worten aus. Stattdessen zeigt sich etwas über den Körper.</p><p>Manche Kinder bekommen Bauchschmerzen, andere schlafen schlechter oder reagieren empfindlicher. Bei einigen zeigt sich die Belastung über die Blase.</p><p>Das bedeutet nicht, dass sich ein Kind etwas einbildet. Die Beschwerden sind echt.</p><p>Was viele nicht wissen: Auch eine Verstopfung kann die Blase beeinflussen und zu Einnässen beitragen. Deshalb lohnt es sich, auch den Darm im Blick zu behalten.</p><h3>Wann sollte ein Kind ärztlich abgeklärt werden?</h3><p>Eine kinderärztliche Abklärung ist besonders sinnvoll, wenn:</p><ul><li>ein Kind nach längerer trockener Zeit plötzlich wieder einnässt</li><li>Schmerzen beim Wasserlassen auftreten</li><li>häufig Harnwegsinfekte vorkommen</li><li>gleichzeitig starke Müdigkeit oder Gewichtsverlust auffallen</li><li>das Kind sehr viel trinkt oder ständig Durst hat</li><li>Verstopfung ein Thema ist</li><li>du als Mutter oder Vater unsicher bist</li></ul><h2> </h2><h2>Was Eltern zu Hause tun können</h2><p>Auch wenn es verständlicherweise belastend sein kann: Gelassenheit hilft meist mehr als Druck.</p><p>Folgendes kann hilfreich sein:</p><ul><li>genügend trinken über den Tag verteilt</li><li>Verstopfung ernst nehmen</li><li>Veränderungen oder Belastungen im Alltag im Blick behalten</li><li>dem Kind vermitteln: «Du machst das nicht absichtlich.»</li><li>Schutz der Matratze und Ersatzwäsche möglichst selbstverständlich handhaben</li><li>bei Bedarf Unterstützung holen</li></ul><p>Manchmal hilft schon die Entlastung, dass niemand schimpft und das Thema seinen Schrecken etwas verliert.</p><h3>Was eher nicht hilft</h3><p>Viele Kinder leiden selbst unter der Situation und möchten trocken sein. Deshalb helfen diese Dinge meist wenig:</p><ul><li>Druck oder Schimpfen</li><li>Strafen</li><li>Vergleiche mit Geschwistern</li><li>Sätze wie «Du bist doch schon gross»</li><li>Schuldzuweisungen</li><li>nächtliches Wecken als dauerhafte Lösung</li></ul><p>Was Kinder am meisten brauchen, ist das Gefühl:</p><p><strong>«Ich bin trotzdem richtig. Mama und Papa sind auf meiner Seite.»</strong></p><h2> </h2><h2>Häufige Fragen zum Bettnässen</h2><h3>Ist Bettnässen mit 7 Jahren noch normal?</h3><p>Ja. Auch im Schulalter kommt Bettnässen häufiger vor, als viele Eltern denken. Eine kinderärztliche Abklärung ist dennoch sinnvoll.</p><h3>Warum nässt mein Kind plötzlich wieder ein?</h3><p>Hinter erneutem Einnässen können verschiedene Faktoren stecken. Neben körperlichen Ursachen spielen manchmal auch Entwicklungsschritte, Verstopfung, Veränderungen oder Belastungen eine Rolle.</p><h3>Soll ich mein Kind nachts wecken?</h3><p>Nächtliches Wecken kann in einzelnen Situationen sinnvoll sein. Als alleinige und dauerhafte Strategie führt es jedoch häufig nicht zum gewünschten Ziel. Was im Einzelfall sinnvoll ist, kann mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt besprochen werden.</p><h3>Kann Verstopfung Einnässen verursachen?</h3><p>Ja. Ein voller Darm kann auf die Blase drücken und dadurch Einnässen begünstigen.</p><h3> </h3><h3>Hilfe ist möglich</h3><p>Bettnässen oder wiederkehrendes Einnässen ist kein Zeichen dafür, dass etwas falsch gelaufen ist. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und den Körper, die Entwicklung und die aktuelle Lebenssituation gemeinsam zu betrachten.</p><p>Manchmal braucht es Geduld. Manchmal kleine Schritte. Und manchmal einfach jemanden, der zuhört und Eltern entlastet.</p><p>Denn eines ist mir besonders wichtig:</p><p><strong>Ihr seid nicht allein.</strong></p><p><strong>Und euer Kind macht das nicht absichtlich.</strong></p><p><em>Im nächsten Teil dieser Serie geht es um ein weiteres Tabuthema, über das kaum gesprochen wird: Kinder, die lange Windeln brauchen oder den Stuhlgang nur mit Windel machen können.</em></p><p><strong>Manchmal hilft es schon, die eigenen Sorgen mit jemandem zu teilen und gemeinsam genauer hinzuschauen. Wenn du dir Unterstützung für dein Kind wünschst oder mehr über meine kinesiologische Begleitung erfahren möchtest, findest du hier weitere Informationen.</strong></p><h5><a href="https://kathrinsenn.ch/kinesiologiekinder/"><span style="text-decoration: underline; color: #7ceb14;"> <strong data-start="848" data-end="890">Zur Kinesiologie für Kinder &amp; Familien</strong></span></a></h5>								</div>
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		<title>Die Mädchen, die niemand sieht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Senn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 14:56:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie sitzt ruhig im Klassenzimmer. Die Hausaufgaben sind gemacht. Sie gibt ihr Bestes. Sie arbeitet sorgfältig, ist freundlich und fällt kaum auf. Viele Erwachsene würden sagen: &#8222;Mit ihr ist alles in Ordnung.&#8220; Doch manchmal stimmt das nicht. In meiner Praxis begegnen mir immer wieder Jugendliche und junge Frauen, deren Leidensdruck bereits sehr gross geworden ist. [&#8230;]]]></description>
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									<p>Sie sitzt ruhig im Klassenzimmer.</p><p>Die Hausaufgaben sind gemacht.</p><p>Sie gibt ihr Bestes.</p><p>Sie arbeitet sorgfältig, ist freundlich und fällt kaum auf.</p><p>Viele Erwachsene würden sagen: &#8222;Mit ihr ist alles in Ordnung.&#8220;</p><p>Doch manchmal stimmt das nicht.</p><p>In meiner Praxis begegnen mir immer wieder Jugendliche und junge Frauen, deren Leidensdruck bereits sehr gross geworden ist. Sie leiden unter Ängsten, stehen unter enormem Leistungsdruck, kämpfen mit Erschöpfung, körperlichen Beschwerden oder verlieren zunehmend die Freude an Dingen, die ihnen früher wichtig waren. Manche fehlen immer häufiger in der Schule. Andere funktionieren nach aussen noch erstaunlich gut und brechen erst zu Hause zusammen.</p><p>Und immer wieder stelle ich fest, wie überrascht Eltern sind, wenn sie erfahren, wie schlecht es ihrer Tochter tatsächlich geht.</p><p>&#8222;Warum hast du nichts gesagt?&#8220; Diese Frage höre ich oft.</p><p>Und die Antwort ist meist viel komplexer, als es auf den ersten Blick scheint.</p><h2>Ich muss das alleine schaffen</h2><p>Wenn ich auf die Geschichten vieler dieser Mädchen zurückblicke, entdecke ich einen Satz, der wie ein roter Faden durch ihre Erzählungen läuft:</p><p>&#8222;Ich muss das alleine schaffen.&#8220;</p><p>Nicht: &#8222;Mir geht es gut.&#8220;</p><p>Nicht: &#8222;Ich habe kein Problem.&#8220;</p><p>Sondern: &#8222;Ja, es ist schwierig. Aber ich muss selber damit fertig werden.&#8220;</p><p>Viele dieser Mädchen sprechen nur wenig über ihre Sorgen. Sie zeigen ihren Schmerz nicht offen. Sie möchten niemanden belasten. Sie möchten keine zusätzliche Sorge verursachen. Sie möchten stark sein.</p><p>Oft erzählen sie ihren Eltern nur einen kleinen Teil dessen, was sie tatsächlich beschäftigt.</p><p>Nicht weil sie ihren Eltern nicht vertrauen.</p><p>Nicht weil die Eltern nicht interessiert wären.</p><p>Sondern weil sie gelernt haben, vieles mit sich selbst auszumachen.</p><h2>Wenn aus einer Stärke eine Last wird</h2><p>Das Schwierige daran ist: Diese Haltung entsteht oft aus etwas Positivem.</p><p>Viele dieser Mädchen sind verantwortungsbewusst. Sie spüren früh, wenn andere Menschen belastet sind. Sie möchten helfen statt belasten. Sie übernehmen Verantwortung. Sie versuchen Probleme zu lösen, anstatt sie weiterzugeben.</p><p>Das sind wunderbare Eigenschaften.</p><p>Doch manchmal entsteht daraus eine stille Überzeugung:</p><p>&#8222;Die anderen haben schon genug um die Ohren.&#8220;</p><p>&#8222;Ich möchte niemandem zusätzliche Sorgen machen.&#8220;</p><p>&#8222;Das schaffe ich schon.&#8220;</p><p>&#8222;Ich muss das alleine schaffen.&#8220;</p><p>Genau deshalb bleiben Schwierigkeiten oft lange unsichtbar. Denn diese Mädchen kämpfen nicht gegen ihre Umgebung. Sie kämpfen häufig gegen sich selbst.</p><h2>Die Mädchen, die funktionieren</h2><p>Viele dieser Mädchen lernen früh, durchzuhalten. <br />Sie lernen, auch dann weiterzumachen, wenn etwas schwerfällt.<br />Sie lernen, Erwartungen zu erfüllen.<br />Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen.</p><p>Und sie erhalten dafür oft Lob.<br />Sie gelten als selbstständig, fleissig und zuverlässig. Doch manchmal entsteht genau hier ein Teufelskreis. Je mehr sie leisten, desto mehr wird ihnen zugetraut. Je mehr sie funktionieren, desto weniger merkt jemand, wie viel Kraft das kostet.</p><p>Und so wird aus einer Stärke langsam eine Belastung.</p><p>Nicht weil Leistung etwas Schlechtes wäre.</p><p>Sondern weil das Mädchen immer weniger erlebt, dass es auch Unterstützung bekommen darf.</p><h2>Die Eltern trifft oft keine Schuld</h2><p>Viele Eltern spüren irgendwann, dass etwas nicht stimmt. Sie haben ein Bauchgefühl. <br />Sie merken, dass ihre Tochter angespannter wirkt, schneller gereizt ist oder sich zurückzieht.</p><p>Doch oft können sie nicht greifen, wie gross die Belastung tatsächlich geworden ist.</p><p>Und genau deshalb möchte ich Eltern an dieser Stelle entlasten. Wie soll man etwas erkennen, das ein Kind mit aller Kraft versteckt?</p><p>Wie soll man wissen, wie gross die Not ist, wenn die Noten stimmen, die Hausaufgaben gemacht sind und nach aussen vieles normal wirkt?<br />Manche Mädchen entwickeln erstaunliche Strategien, um ihre Belastung zu verbergen.<br />Das macht die Situation für Eltern besonders schwierig.</p><h2>Die lauten Mädchen</h2><p>Natürlich gibt es auch Mädchen, die auffallen.</p><p>Mädchen, die laut werden, anecken, diskutieren oder sich gegen Regeln auflehnen.<br />Diese Mädchen werden oft früher gesehen. Sie erhalten deshalb häufig auch früher Unterstützung.</p><p>Doch viele Mädchen wählen eine andere Strategie.</p><p>Sie kämpfen still.</p><p>Sie tragen ihre Sorgen alleine.</p><p>Sie versuchen, weiterhin zu funktionieren.</p><p>Und genau deshalb bleiben sie oft länger unsichtbar.</p><h2>Warum viele Mädchen erst später auffallen</h2><p>In der Primarschule gelingt diese Strategie oft erstaunlich gut. Doch mit der Zeit steigen die Anforderungen.</p><ul><li>Die Schule wird anspruchsvoller.</li><li>Die sozialen Beziehungen werden komplexer.</li><li>Die Berufswahl rückt näher.</li><li>Der Leistungsdruck nimmt zu.</li></ul><p>Später kommen Themen wie Selbstbild, Freundschaften, Beziehungen und die vielen Erwartungen hinzu, die junge Frauen heute erfüllen sollen.<br />Irgendwann wird die Last zu schwer.<br />Dann erscheinen die Schwierigkeiten plötzlich wie aus dem Nichts. Doch oft waren sie schon lange da.</p><p>Niemand hat sie gesehen.</p><h4><span style="color: #7ceb14;"><strong>Manchmal nicht einmal die Menschen, die dem Mädchen am nächsten stehen.</strong></span></h4><h2> </h2><h2>Worauf Eltern und Lehrpersonen achten können</h2><p>Nicht jedes stille oder fleissige Mädchen leidet.</p><p>Viele Mädchen sind zufrieden, selbstständig und gehen ihren Weg mit Freude.</p><p>Dennoch lohnt es sich manchmal, etwas genauer hinzuschauen.</p><p>Besonders dann, wenn ein Mädchen sehr hohe Ansprüche an sich selbst stellt, Fehler kaum aushält oder sich grosse Sorgen macht, andere zu enttäuschen.</p><p>Manche Mädchen erzählen wenig über das, was sie beschäftigt. Sie sagen oft, dass alles in Ordnung sei, obwohl sie innerlich stark unter Druck stehen.</p><p>Andere wirken nach aussen fröhlich und angepasst, ziehen sich aber zu Hause zurück, sind schnell erschöpft oder reagieren empfindlich auf Kritik und Misserfolge.</p><p>Nicht selten berichten Eltern von einem diffusen Bauchgefühl:</p><p>&#8222;Eigentlich läuft alles gut. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass etwas nicht stimmt.&#8220;</p><p>Dieses Bauchgefühl verdient Aufmerksamkeit.</p><p>Nicht weil automatisch ein Problem vorliegen muss.</p><p>Sondern weil ruhige und unauffällige Kinder manchmal genauso Unterstützung brauchen wie die Kinder, die laut um Hilfe rufen.</p><h4><span style="color: #7ceb14;">Manchmal hilft es, weniger auf die Leistungen zu schauen und mehr auf die Frage:</span></h4><h4><span style="color: #7ceb14;">Wie viel Kraft kostet mein Kind das alles eigentlich?</span></h4><h2> </h2><h2>Was diese Mädchen brauchen</h2><p>Vielleicht geht es gar nicht darum, diese Mädchen möglichst früh zu entlarven.</p><p>Vielleicht geht es vielmehr darum, Räume zu schaffen, in denen sie nicht alles alleine tragen müssen.</p><ul><li>Räume, in denen Schwierigkeiten ausgesprochen werden dürfen.</li><li>Räume, in denen Hilfe anzunehmen nicht als Schwäche gilt.</li><li>Räume, in denen nicht nur Leistung zählt, sondern auch das, was hinter der Leistung steckt.</li></ul><p>Manchmal beginnt das mit einer einfachen Frage:</p><ul><li>Nicht: &#8222;Wie war die Schule?&#8220;</li><li>Sondern: &#8222;Was war heute anstrengend?&#8220;</li></ul><ul><li>Nicht: &#8222;Du machst das super.&#8220;</li><li>Sondern: &#8222;Du musst nicht alles alleine schaffen.&#8220;</li></ul><h2> </h2><h2>Mein Wunsch</h2><h4><span style="color: #7ceb14;">Ich wünsche mir, dass wir diese Mädchen früher erreichen.</span></h4><ul><li>Nicht erst dann, wenn die Fehlzeiten steigen.</li><li>Nicht erst dann, wenn die Schule kaum noch möglich ist.</li><li>Nicht erst dann, wenn der Leidensdruck unerträglich geworden ist.</li><li>Sondern dann, wenn sie noch lernen dürfen, dass Stärke nicht bedeutet, alles alleine tragen zu müssen.</li></ul><p>Mögliche Wege:</p><ul><li>Kinesiologie kann dabei ein möglicher Weg sein.</li><li>Psychotherapie kann ein möglicher Weg sein.</li><li>Eine Vertrauensperson, eine Lehrperson oder eine andere Fachperson kann ein möglicher Weg sein.</li></ul><h4><span style="color: #7ceb14;"><strong>Entscheidend ist nicht, welcher Weg gewählt wird. </strong><strong>Entscheidend ist, dass kein Mädchen das Gefühl haben muss:</strong></span></h4><h4><strong><span style="color: #7ceb14;">&#8222;Ich muss das alleine schaffen.&#8220;</span></strong></h4><h3><span style="color: #7ceb14;">Denn oft sind es gerade die stärksten Mädchen, die viel länger viel mehr tragen, als ihre Umgebung ahnt.</span></h3><p>Dieser Alltagstipp ist der erste von mehreren Einblicken in ein Thema, das mich in meiner Arbeit immer wieder bewegt.</p><p>Viele Mädchen und junge Frauen entwickeln beeindruckende Stärken. Gleichzeitig beobachte ich, dass gerade diese Stärken manchmal dazu führen können, dass Belastungen lange verborgen bleiben.</p><p>In den kommenden Beiträgen werde ich weitere Gedanken und Beobachtungen dazu teilen.</p><p>Vielleicht hast du beim Lesen an deine Tochter gedacht.</p><p>Vielleicht hattest du schon länger das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, konntest es aber nicht richtig greifen.</p><p>Vertraue diesem Gefühl.</p><p><strong data-start="393" data-end="713">Wenn du dir Unterstützung für deine Tochter wünschst oder mehr über meine Begleitung erfahren möchtest, findest du hier weitere Informationen. Gemeinsam schauen wir, was sie gerade braucht und wie ich sie einfühlsam begleiten kann.</strong></p><h5 data-start="715" data-end="775"><br /><a href="https://kathrinsenn.ch/kinesiologiekinder/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #7ceb14; text-decoration: underline;">➡️ <strong data-start="730" data-end="775">Zur Kinesiologie für Kinder &amp; Jugendliche</strong></span></span></a></h5><p> </p>								</div>
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		<title>Kämpfende Jungs – wenn ein sensibles System im Kampf bleibt</title>
		<link>https://kathrinsenn.ch/kaempfende-jungs-nervensystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Senn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 09:37:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Jungen im Spannungsfeld – Nervensystem, Schule und Rollenbilder „Es ist alles gut.“ Diesen Satz höre ich oft.Von Jungen. Und manchmal auch von Lehrpersonen. Viele Jungen erklären nicht, dass sie überfordert sind.Sie benennen keinen inneren Druck.Sie kommen nicht mit einem klaren Problem. Und doch sitzen sie später bei mir in der Praxis. Nicht, weil sie selbst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2253" class="elementor elementor-2253" data-elementor-post-type="post">
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kämpfende Jungs – wenn ein sensibles System im Kampf bleibt</h1>				</div>
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									<h2 style="text-align: center;" data-start="489" data-end="556"><strong data-start="489" data-end="556">Jungen im Spannungsfeld – Nervensystem, Schule und Rollenbilder</strong></h2><p style="text-align: center;" data-start="558" data-end="577">„Es ist alles gut.“</p><p style="text-align: center;" data-start="579" data-end="654">Diesen Satz höre ich oft.<br data-start="604" data-end="607" />Von Jungen. Und manchmal auch von Lehrpersonen.</p><p style="text-align: center;" data-start="656" data-end="793">Viele Jungen erklären nicht, dass sie überfordert sind.<br data-start="711" data-end="714" />Sie benennen keinen inneren Druck.<br data-start="748" data-end="751" />Sie kommen nicht mit einem klaren Problem.</p><p style="text-align: center;" data-start="795" data-end="844">Und doch sitzen sie später bei mir in der Praxis.</p><p style="text-align: center;" data-start="846" data-end="966">Nicht, weil sie selbst sagen würden, dass etwas nicht stimmt.<br data-start="907" data-end="910" />Sondern weil ihr Umfeld merkt, dass die Spannung steigt.</p><p style="text-align: center;" data-start="968" data-end="1081">In meinem Praxisalltag in Elsau beobachte ich unterschiedliche Wege, wie Jungen mit diesem inneren Druck umgehen.</p><p style="text-align: center;" data-start="1083" data-end="1198">Manche ziehen sich zurück.<br data-start="1109" data-end="1112" />Manche wirken nach aussen cool.<br data-start="1143" data-end="1146" />Und manche geraten irgendwann in offenen Widerstand.</p><p style="text-align: center;" data-start="1200" data-end="1255">Dieser Beitrag widmet sich genau dieser dritten Gruppe.</p><p style="text-align: center;" data-start="1257" data-end="1327">Den Jungen, die irgendwann nicht mehr ausgleichen –<br data-start="1308" data-end="1311" />sondern kämpfen.</p><p style="text-align: center;">Er sitzt vor mir und versucht lässig zu wirken. Ein kleines Grinsen liegt auf seinem Gesicht. Doch sein Körper erzählt eine andere Geschichte. Die Schultern sind angespannt, seine Bewegungen unruhig, als wäre er jederzeit bereit, in den nächsten Kampf zu gehen.</p><p style="text-align: center;">Ich frage ihn, wie es läuft.</p><p style="text-align: center;">Er zuckt mit den Schultern.</p><p style="text-align: center;">„Ist mir egal.“</p><p style="text-align: center;">Der Satz soll cool klingen, fast gleichgültig. Doch anders als beim „coolen Jungen“ aus dem vorherigen Beitrag überzeugt diese Fassade nicht wirklich. Zu viel Spannung liegt darunter. Es wirkt weniger wie Coolness – und mehr wie eine Schutzmauer.</p><p style="text-align: center;">Viele Eltern kennen genau diesen Moment. Nichts funktioniert mehr, Gespräche drehen sich im Kreis, und irgendwann wird alles zum Kampf. Dann steht plötzlich die grosse Frage im Raum:</p><p style="text-align: center;">Was ist nur mit meinem Kind los?</p><h5 style="text-align: center;" data-start="387" data-end="427"><strong data-start="387" data-end="427">Diese Reihe besteht aus drei Teilen:</strong></h5><h5 style="text-align: center;"><a href="https://kathrinsenn.ch/sensible-jungs-starke-reaktionen/"><em><span style="color: #7ceb14;"><strong data-start="434" data-end="484">Sensible Jungs – wenn Spannung nach innen geht</strong></span></em></a></h5><h5 style="text-align: center;"><a href="https://kathrinsenn.ch/coole-jungs-schutzstrategie/"><em><span style="color: #7ceb14;"><strong data-start="492" data-end="548">Coole Jungs – wenn Coolness zur Schutzstrategie wird</strong></span></em></a></h5><h5 style="text-align: center;"><span style="color: #7ceb14;"><strong data-start="556" data-end="608">Kämpfende Jungs – wenn Sensibilität kämpfen muss</strong></span></h5><h2> </h2><h2>Wenn aus Widerstand ein Dauerzustand wird</h2><p>Dieser Junge wirkt nach aussen oft stark, manchmal sogar hart. Er widerspricht, verweigert Aufgaben und diskutiert mit Lehrpersonen. Vielleicht gab es bereits mehrere Gespräche mit der Schule. Vielleicht stehen Abklärungen im Raum. Die Leistungen fallen, der Widerstand wächst – und irgendwann scheint es, als würde er nur noch kämpfen.</p><p>Anders als der „coole Junge“ aus dem vorherigen Beitrag hat dieser Junge die Balance verloren. Er spielt nicht mehr mit Grenzen. Er kämpft.</p><p>Dabei ist dieser Kampf selten eine bewusste Entscheidung. Viel häufiger ist er eine Reaktion auf inneren Druck, der sich über längere Zeit aufgebaut hat.</p><h2> </h2><h2>Wenn Anforderungen zum inneren Druck werden</h2><p>Viele Eltern kennen Sätze wie:</p><p>„Dann schmeisst mich halt die Schule raus.“<br />„Ist mir egal.“<br />„Das brauche ich sowieso nicht.“<br />„Schule bringt eh nichts.“</p><p>Manchmal flüchtet sich ein Junge auch in andere Vorstellungen. Dann werde ich halt YouTuber. Dann brauche ich keine Schule. KI macht sowieso alles.</p><p>Solche Aussagen wirken provokativ. Doch oft sind sie vor allem eines: ein Versuch, sich selbst Sicherheit zu geben. Wenn etwas zu schwierig wird, ist es einfacher zu sagen: Ich brauche das gar nicht.</p><p>Denn dieser Junge spürt sehr genau, dass das Leben im Moment anstrengend ist. Sehr anstrengend.</p><h2> </h2><h2>Ein Konzept aus der Fachwelt</h2><p>In der Fachwelt wird ein solches Verhalten teilweise unter dem Begriff <strong>„Demand Avoidance“</strong> diskutiert.</p><p>Damit ist gemeint, dass Kinder Anforderungen besonders stark vermeiden, weil ihr Nervensystem sie als grossen inneren Druck erlebt.</p><p>Dieses Konzept ist kein eigenständiges Diagnosebild und wird unterschiedlich bewertet. Trotzdem kann es für manche Eltern hilfreich sein, dieses Muster zu kennen.</p><p>Es zeigt nämlich etwas Wichtiges:</p><p>Hinter dem Widerstand eines Kindes steckt oft Stress – nicht böser Wille.</p><h2> </h2><h2>Ein Nervensystem im Alarm</h2><p>Viele dieser Jungen scannen ihr Umfeld permanent. Sie sind gewohnt, Gegenwind zu erleben und kritisiert zu werden. Deshalb prüfen sie auch bei mir sehr genau:</p><p>Bin ich hier sicher?<br />Kann ich dieser Person vertrauen?<br />Oder wird auch hier wieder gegen mich gearbeitet?</p><p>Von allen Jungen ist es bei diesen Jungen oft am schwierigsten, Vertrauen aufzubauen. Und selbst wenn Vertrauen entsteht, bleibt es fragil. Es wird immer wieder überprüft. Eine kleine Mimik, ein falscher Ton – und sofort ist das System wieder im Alarm.</p><p>Was man bei diesen Jungen häufig spürt, ist eine enorme innere Spannung. Manchmal beschreibe ich es für mich wie ein Flimmern, als würde ständig etwas unter der Oberfläche brodeln.</p><p>Und obwohl diese Spannung spürbar ist, sagen viele von ihnen denselben Satz:</p><p>„Ich habe kein Problem.“</p><p>Dabei ist der Druck oft grösser, als man auf den ersten Blick erkennt.</p><h2> </h2><h2>Wenn ein Kind in eine Rolle rutscht</h2><p>Viele dieser Jungen sind über längere Zeit in eine Rolle geraten. In die Rolle des Schwierigen. In die Rolle des Störers. In die Rolle des schwarzen Schafes.</p><p>Wenn etwas passiert, fällt der Blick schnell auf ihn. Und irgendwann beginnt auch das Kind selbst zu glauben:</p><p>Ich bin eben so.</p><p>Doch seien wir ehrlich: Kein Kind möchte der Böse sein. Kein Kind möchte ständig anecken. Kein Kind möchte überall im Konflikt stehen.</p><p>Gerade die Jungen, die am meisten kämpfen, sind oft diejenigen, die am meisten Halt brauchen.</p><h2> </h2><h2>Was diese Jungen eigentlich brauchen</h2><p>Wenn Jungen im Kampfmodus sind, hilft zusätzlicher Druck selten.</p><p>Was sie viel eher brauchen, ist Verständnis für ihre innere Anspannung, Spielraum und Mitgestaltung sowie klare, ruhige Führung statt Machtkämpfe.</p><p>Manchmal hilft es auch, Anforderungen indirekter zu formulieren oder dem Kind Wahlmöglichkeiten zu geben. Dadurch kann das Nervensystem wieder aus dem Alarmmodus herausfinden.</p><h2> </h2><h2>Wie ich diesen Jungen in der Praxis begegne</h2><p>In der Praxis beginne ich bei diesen Jungen nicht sofort mit Veränderung. Zuerst geht es um etwas anderes: Sicherheit.</p><p>Ich versuche, dem Nervensystem zu zeigen: Hier musst du im Moment nicht kämpfen.</p><p>Wenn du gehen möchtest, kannst du gehen. Wenn du bleiben möchtest, bleibst du. Ich kämpfe nicht gegen dich.</p><p>Manchmal passiert genau in diesem Moment etwas. Der Kampf wird für einen Augenblick leiser. Nicht immer. Aber manchmal.</p><p>Und dann zeigt sich plötzlich eine andere Seite. Eine ehrliche Antwort. Eine Wut, die schon lange da ist. Vielleicht auch ein Gefühl von Ungerechtigkeit.</p><p>Denn viele dieser Jungen haben tatsächlich viel erlebt: viele Konflikte, viele negative Rückmeldungen und viele Situationen, in denen sie das Gefühl hatten, nicht zu genügen.</p><h2> </h2><h2>Die erschöpften Eltern</h2><p>Auch für Eltern ist diese Situation unglaublich schwierig. Viele Eltern sind erschöpft. Sie haben schon viel versucht, Gespräche geführt, Grenzen gesetzt und Unterstützung gesucht. Und trotzdem scheint sich alles immer wieder im Kreis zu drehen.</p><p>Was dabei leicht übersehen wird: Auch dieser Junge sucht immer wieder Kontakt.</p><p>Manchmal sehr deutlich. Es gibt Situationen, in denen er die Nähe der Eltern plötzlich braucht. Dann möchte er nicht, dass die Eltern den Raum verlassen. Dann sollen sie ganz nah bleiben – neben der Liege.</p><p>Und wenn dann eine Umarmung geschieht, ist das oft einer der stärksten Momente der ganzen Sitzung. Ganz ohne Worte.</p><p>Einfach diese Botschaft:</p><p>Ich bin da.<br />Ich lasse dich nicht fallen.</p><p>Denn der tiefste Schmerz vieler dieser Jungen ist nicht Wut.</p><p>Der tiefste Schmerz ist die Angst, fallen gelassen zu werden – von der Schule, von der Gesellschaft und vielleicht irgendwann auch von den eigenen Eltern.</p><h2> </h2><h2>Hinter dem Kampf steckt oft ein sensibles System</h2><p>Viele dieser Jungen wirken nach aussen stark. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt oft etwas anderes: ein Nervensystem, das sehr schnell reagiert. Ein Kind, das Druck intensiver spürt als andere.</p><p>Der Kampf ist dann kein Problemverhalten, sondern eine Überlebensstrategie.</p><p>Natürlich bedeutet das nicht, dass alles akzeptiert werden muss. Grenzen bleiben wichtig. Aber genauso wichtig ist etwas anderes: das Kind hinter dem Verhalten zu sehen.</p><p>Diese Arbeit ist nicht einfach – auch für Fachpersonen nicht. Diese Jungen bringen manchmal selbst erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten an ihre Grenzen.</p><p>Und genau deshalb brauchen sie Menschen, die nicht wegschauen.</p><p>Nicht, weil jemand sie „retten“ muss, sondern weil sie jemanden brauchen, der ihnen hilft, wieder Boden unter den Füssen zu spüren.</p><h2> </h2><h2>Ein gemeinsamer Kern</h2><p>Wenn man auf diese drei Jungen-Typen schaut – den sensiblen, den coolen und den kämpfenden – zeigt sich etwas Interessantes.</p><p>Die Strategien unterscheiden sich. Der Kern ist oft ähnlich.</p><p>Ein Nervensystem, das versucht, Sicherheit herzustellen.</p><p>Manche Jungen werden still. Manche wirken cool. Manche gehen in den offenen Kampf.</p><p>Doch die Grenzen zwischen diesen Rollen sind fliessend. Kinder wechseln, Situationen verändern sich.</p><p>Es gibt keine festen Schubladen.</p><h2>Und dann gibt es noch eine andere Gruppe von Kindern</h2><p>Während Jungen häufig früher auffallen, gibt es auch Kinder, die lange funktionieren. Kinder, die ihre Spannung nicht laut zeigen. Kinder, die sehr viel tragen, ohne dass es jemand merkt.</p><p>Oft sind es Mädchen.</p><p>Sie fallen weniger auf, passen sich an und funktionieren. Und genau deshalb werden ihre inneren Kämpfe häufig erst viel später sichtbar.</p><p>Darum wird es im nächsten Teil dieser Reihe gehen.</p><p>Um Mädchen.<br />Und um das stille Leiden, das oft viel länger verborgen bleibt.</p><h2> </h2><h2>Schlussgedanke</h2><p>Viele Jungen wirken stark.<br />Viele Jungen kämpfen.</p><p>Doch hinter diesem Verhalten steckt oft ein sensibles System, das verzweifelt versucht, Sicherheit zu finden.</p><p>Und genau deshalb gilt auch hier:</p><p>Es braucht Wurzelstark.<br />Und es braucht Flügelmut.</p><p data-start="1114" data-end="1211"><strong data-start="1114" data-end="1211">Gerade die Jungen, die am meisten kämpfen, sind oft diejenigen, die am meisten Halt brauchen.</strong></p><p>Wenn du dein Kind in diesen Zeilen wiedererkennst, bist du mit dieser Situation nicht allein.</p><p data-start="1692" data-end="1805">Manchmal hilft ein Blick von aussen, um das Verhalten eines Kindes besser zu verstehen und neue Wege zu finden.</p><p data-start="1692" data-end="1805"><strong data-start="591" data-end="774">Erfahre hier mehr über meine kinesiologische Begleitung für Kinder und Jugendliche. Gemeinsam schauen wir, was dein Kind gerade braucht und wie ich euch einfühlsam begleiten kann.</strong></p><h5 data-start="776" data-end="836"><br /><a href="https://kathrinsenn.ch/kinesiologiekinder/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #7ceb14; text-decoration: underline;">➡️ <strong data-start="791" data-end="836">Zur Kinesiologie für Kinder &amp; Jugendliche</strong></span></span></a></h5><p> </p><h5 data-start="983" data-end="1017"> </h5><h5 data-start="983" data-end="1017"> </h5><h5 data-start="983" data-end="1017"><strong data-start="983" data-end="1017">Weitere Beiträge dieser Reihe:</strong></h5><h5 data-start="1019" data-end="1106">Wenn dich dieses Thema interessiert, findest du hier die anderen Beiträge dieser Reihe:</h5><h5 data-start="1108" data-end="1278"><em><a href="https://kathrinsenn.ch/sensible-jungs-starke-reaktionen/"><span style="color: #7ceb14;"><strong>• Sensible Jungs – wenn Spannung nach innen geht</strong></span></a></em></h5><h5 data-start="1108" data-end="1278"><a href="https://kathrinsenn.ch/coole-jungs-schutzstrategie/"><span style="color: #7ceb14;"><strong><em>• Coole Jungs – wenn Coolness zur Schutzstrategie wird</em></strong></span></a></h5>								</div>
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