Kathrin Senn: Ihre Kinesiologin für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie

Kathrin Senn

dipl. integrale Kinesiologin KinWin, Komplementärtherapeutin mit Branchenzertifikat OdA KT

dipl. Lerncoach nach dem Lernhaus-Konzept (Irmtraud Große-Lindemann)

Medizinische Praxisassistentin

Mein Weg zur Kinesiologie – und warum ich Kinder begleite

Ich begleite Kinder, Jugendliche und Familien in herausfordernden Zeiten. In meiner Praxis geht es nicht darum, Kinder zu verändern, sondern ihnen zu helfen, ihre eigenen Stärken wieder zu entdecken.

Bei mir müssen Kinder nichts beweisen. Sie dürfen einfach so kommen, wie sie sind.

Von dort aus schauen wir gemeinsam, was ihnen helfen kann, wieder mehr Vertrauen, Ruhe und Stärke zu entwickeln.

Wurzelstark & Flügelmut – denn Kinder brauchen beides.

 

Warum ich mit Kindern arbeite

Der Wunsch, mit Kindern zu arbeiten, begleitet mich schon lange. Während meiner Jugend war ich Cevi-Leiterin und betreute regelmässig Kinder. Ursprünglich wollte ich Kindergärtnerin werden. Mit der Einführung der Grundstufe veränderte sich jedoch das Berufsbild, und ich begann, meinen Weg neu zu überdenken.

2003 schloss ich meine Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin (MPA) ab und arbeitete mehrere Jahre in hausärztlichen Praxen. Diese Zeit gab mir wertvolle Einblicke in medizinische Zusammenhänge und den Umgang mit Menschen.

Gleichzeitig spürte ich immer stärker den Wunsch, Kinder und Jugendliche direkter in ihrer Entwicklung zu begleiten.

2008 führte mich dieser Weg zur Kinesiologie. Ich begann meine Ausbildung an der Fachschule KinWin in Steckborn und schloss sie 2011 als diplomierte integrale Kinesiologin ab. Seitdem bilde ich mich regelmässig weiter und bin Mitglied des Berufsverbands KineSuisse. Meine Arbeit ist bei den meisten Krankenkassen anerkannt (EMR, ASCA und Visana).

 

Eine Erfahrung, die mich geprägt hat

Ein Teil meiner Motivation liegt auch in meiner eigenen Geschichte.

Als Kind fiel mir das Lernen schwer. Ich konnte erst spät lesen, hatte Mühe mit der Rechtschreibung und fühlte mich in der Schule oft unsicher. Eine schulpsychologische Abklärung brachte damals keine Diagnose.

Der Weg zur Kinesiologie veränderte jedoch vieles. Durch diese Begleitung lernte ich, meine Stärken zu entdecken, mein Selbstvertrauen aufzubauen und meine Ängste zu überwinden.

Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute. Sie hilft mir, Kinder besser zu verstehen – besonders jene, die sich anstrengen und trotzdem das Gefühl haben, nicht richtig zu sein.

 

Wie ich heute arbeite

Heute begleite ich Kinder, Jugendliche und Familien bei ganz unterschiedlichen Herausforderungen.

Manchmal geht es um Lernblockaden, Prüfungsängste oder Konzentrationsschwierigkeiten. In anderen Situationen stehen Ängste, innerer Druck, Rückzug oder belastende Veränderungen im Alltag im Vordergrund.

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist die Integration frühkindlicher Reflexe. Wenn diese nicht vollständig integriert sind, können sie den Schulalltag, die Bewegung oder die Konzentration beeinflussen. Mit gezielten, spielerischen Übungen unterstütze ich Kinder dabei, mehr Ruhe, Koordination und Vertrauen in sich selbst zu entwickeln.

Als Mutter von zwei Kindern weiss ich zudem aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine einfühlsame und stärkende Begleitung ist.

Mehr über meine Arbeitsweise, meinen Ansatz sowie Themen wie Zusammenarbeit, Kommunikation und Datenschutz erfährst du hier:

Mein Ansatz

 

Was mir besonders wichtig ist

Ein zentrales Anliegen in meiner Arbeit ist die Selbstwirksamkeit der Kinder.

Ich möchte nicht, dass Kinder nur während der Sitzung Unterstützung erleben. Mein Ziel ist es, ihnen etwas mitzugeben, das sie auch im Alltag und später im Leben nutzen können.

Oft beschreibe ich es den Kindern so:
Wir packen gemeinsam einen Rucksack mit Ressourcen.

In diesen Rucksack kommen Dinge, die ihnen helfen können – zum Beispiel Übungen, innere Bilder, neue Erfahrungen oder das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Dieser Rucksack darf sie ein Leben lang begleiten.

 

Wann Eltern merken, dass ihr Kind Unterstützung brauchen könnte

Eltern haben oft ein gutes Gespür dafür, wenn ihr Kind innerlich kämpft. Manchmal zeigen sich diese Herausforderungen deutlich, manchmal eher leise.

Einige Situationen, die Eltern häufig beschreiben, sind zum Beispiel:

  • Dein Kind strengt sich sehr an, doch Lernen fällt trotzdem schwer.
  • Prüfungen oder schulischer Druck lösen starke Anspannung aus.
  • Konzentration oder innere Ruhe fallen schwer.
  • Dein Kind wirkt plötzlich ängstlicher oder unsicherer als früher.
  • Neue Sorgen oder Ängste tauchen auf.
  • Dein Kind zieht sich zurück oder verliert das Vertrauen in sich selbst.
  • Die Schule wird zu einer grossen Belastung, manchmal bis hin zur Schulverweigerung.
  • Auch Veränderungen im Familienleben können Kinder stark beschäftigen.

Nicht jedes Kind braucht in solchen Momenten sofort Unterstützung. Manchmal reichen Zeit, Verständnis oder kleine Veränderungen im Alltag.

Wenn du jedoch spürst, dass dein Kind länger unter Druck steht oder immer wieder an ähnliche Grenzen kommt, kann eine unterstützende Begleitung helfen, neue Wege zu finden.

Was Kinder nach einer Sitzung oft sagen

Manchmal sind es die einfachen Worte der Kinder, die am meisten aussagen.

„Das isch e mega liebi Frau.“

„Das het mir mega guet tue.“

„Mami, chömer wieder go?“

Diese kleinen Rückmeldungen zeigen mir immer wieder, wie wichtig es ist, dass Kinder sich in einer Begleitung sicher und wohl fühlen dürfen.

Was Eltern häufig zurückmelden

„Mein Kind hat sich bei dir sofort wohlgefühlt.“

„Es tut gut zu sehen, wie ernst du die Gefühle unseres Kindes nimmst.“

„Wir haben zum ersten Mal das Gefühl, dass jemand unser Kind wirklich versteht.“

 

 

Kinder brauchen Halt und Mut.

Wurzelstark & Flügelmut.

Kathrin Senn